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Tempo 30 für Lkws nur auf drei Straßen bewilligt

Güstrow Tempo 30 für Lkws nur auf drei Straßen bewilligt

Schwere Lastwagen sorgen auf den meisten Güstrower Wegen weiterhin für Lärmbelastungen.

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Die Maßnahmen zur Drosselung der Geschwin- digkeit sollten auch in der Goldberger Straße gelten.“Günter Wolf, CDU—Fraktion

Güstrow. Dass Lkws auf den meisten Güstrower Hauptverkehrsstraßen in den Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr morgens mit maximal Tempo 30 fahren sollen, darüber sind sich viele Stadtvertreter einig. Hartmut Reimann (SPD) hatte zur letzten Sitzung einen Antrag eingebracht, in dem er erneut forderte, den Beschluss von 2012 endlich umzusetzen. Demnach soll die Geschwindigkeit für Lkw ab 7,5 Tonnen reduziert werden. Umgesetzt wurde der Beschluss bislang nur teilweise. Wie Stadtrat Andreas Brunotte (CDU) berichtete, hat das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung in Schwerin nur für drei Straßenabschnitte die Bewilligung erteilt, dort das Tempo für Lastkraftwagen zu drosseln. „Das betrifft die Bleicherstraße 22 bis 1, den Abschnitt Plauer Straße 47 bis Goldberger Straße 7 und die Neukruger Straße 7 bis 60“, sagt Brunotte. Weitere Straßen seien abgelehnt worden. Allerdings müsse überlegt werden, neue Anträge zu stellen.

Günter Wolf (CDU) forderte zudem: „Diese Maßnahmen sollten auch in der gesamten Goldberger Straße greifen. Dort geht der ganze Verkehr durch. Das kann man kaum aushalten.“

Bereits im Jahr 2012 beschlossen die Stadtvertreter, für mehrere Güstrower Straßen eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Lkw einzuführen. Die Umsetzung sollte aber erst nach einem umfassenden Gutachten erfolgen, mit dem die Lärmbelastung für die Güstrower ermittelt werden sollte.

Hartmut Reimann sagt: „Die Ergebnisse liegen vor, jetzt müssen wir handeln.“ Laut Lärmaktionsplan müssen etwa 1000 Güstrower Lärm in einer Stärke von 65 bis 70 Dezibel aushalten. 21 Bürger müssen mit bis zu 75 Dezibel am Tag leben. Das ist so laut wie ein Rasenmäher. Das Problem trifft vor allem Menschen, die in der Nähe von Landes- und Bundesstraßen wohnen — wie der Rostocker Chaussee oder der Goldberger Straße.

Michaela Krohn

 



OZ

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