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Mittleres Mecklenburg Charly Hübner hadert mit seiner alten Heimat
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Charly Hübner hadert mit seiner alten Heimat
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09:24 03.05.2016
Mag Klassentreffen in seiner Geburtsstadt Neustrelitz nicht mehr: Schauspieler Charly Hübner, hier 2015 bei der Premiere einer Folge des „Polizeiruf 110“ in Rostock.  Quelle: Jens Büttner/dpa
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Neustrelitz

Schauspieler Charly Hübner (43) geht nicht mehr zu Klassentreffen in seine alte Heimat Neustrelitz. Alle wollten nur noch Autogramme für ihre Kinder, alles drehe sich nur noch um ihn. „Das hat mit dem Klassentreffen nichts mehr zu tun“, sagte der Schauspieler der Hamburger Frauenzeitschrift „Emotion“. Er sei erstaunt über die „Distanzlosigkeit“ seiner ehemaligen Klassenkameraden.

Er fühle sich der Region vom Wesen noch sehr verbunden: „Mecklenburg ist von der Natur und dem Naturell der dort ansässigen, eher ruhigen Menschen auch meine Heimat.“ Ihn störe aber das „konservative, zum Teil rückwärtsgewandte Leben dort“. Laut Hübner werde im Süden von Mecklenburg „ein brauner Teppich gewoben“. Das sei ein Problem, „für Menschen, die den Aufbruch oder den Widerstand nicht wagen oder leisten können. Das vermiest mir die Heimat“, sagt der Schauspieler. Er hätte gern ein Budget, um einen Film „über Rassisten oder die perfiden Neonazi-Machenschaften“ zu drehen.

Hübner wurde laut Wikipedia 1972 in Feldberg im damaligen Kreis Neustrelitz als Gastwirts-Sohn geboren. Nach dem Abitur am Neustrelitzer Carolinum arbeitete er als angehender Schauspieler am Landestheater der Stadt. 1993 ging er an die Ernst-Busch-Schauspielschule nach Berlin. Inzwischen lebt er mit Frau und Kind in Hamburg. Er sei schon früh ein Außenseiter gewesen, sagt er in dem Interview: „Ich war zu Hause irgendwann der Verrückte, der Seltsame, der mit dem Mantel und Hut.“ Der Schauspieler, der mit Vornamen eigentlich Carsten heißt, steht seit 2010 als Kommissar Alexander Bukow für den Rostocker ARD-Polizeiruf vor der Kamera. 

Von Kleine Wördemann, Gerald

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