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Mittleres Mecklenburg Mehrere Betrugsversuche per Telefon in MV
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Mehrere Betrugsversuche per Telefon in MV
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14:20 10.07.2018
Immer öfter versuchen Betrüger über das Telefon Geld zu erbeuten (Symbolbild). Quelle: Julian Stratenschulte
Binz/Satow/Löcknitz/Waren

In den vergangenen Tagen kam es gleich zu mehreren Betrugsversuchen durch Unbekannte am Telefon. Alle blieben erfolglos, teilte die Polizei mit.

Zu den Fällen: Eine 86-Jährige entging am Montag in Löcknitz einem Betrugsversuch. Die Geschädigte hatte zuvor drei Anrufe von einem unbekannten Mann erhalten, der sich als ihr Schwiegersohn ausgegeben hatte und 12.000 Euro für den Kauf einer Eigentumswohnung in Polen haben wollte. Bevor es zu weiteren Absprachen kam, rief sie ihren echten Schwiegersohn an und erkannte den Betrugsversuch.

Falsche Gewinnspiele

In Binz auf Rügen erhielt ein Ehepaar (beide 70 Jahre alt) am Montagmittag zwei Anrufe eines mutmaßlichen Betrügers. Es sollte rund 8.700 Euro Mahnkosten aus einem angeblich abgeschlossenen Gewinnspiel-Abo überweisen. Bei Nichtzahlung drohte der Anrufer mit einer Kontosperrung. Das Ehepaar ließ sich nicht auf die Forderungen ein, beendete beide Telefonate und verständigte die Polizei.

Auch in Satow (Gemeinde Fünfseen) blieb es ebenfalls am Montag bei dem Versuch, durch angeblich abgeschlossene Gewinnspiele an Geld zu gelangen. Hier sollte eine 78-Jährige eine Summe von rund 1.200 Euro auf ein Konto in Thailand überweisen. Bei einem weiteren Anruf des Tatverdächtigen gab die Frau an, kein Geld auf dem Konto zu haben.

Bereits am vergangenen Donnerstag erhielt ein 63 Jahre alter Mann in Waren auf seinem Handy einen Anruf. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter seiner Hausbank aus, ohne diese auf Nachfrage benennen zu können. Nach weiteren Kontrollfragen des Geschädigten beendete der Anrufer das Telefonat.

Polizei rät zu Vorsicht

Die Polizei appelliert wiederholt zur besonderen Vorsicht bei merkwürdigen Anrufen. Die Weitergabe persönlicher Daten am Telefon sollte vermieden und auf Forderungen von Personen nicht eingegangen werden. Bei Zweifeln sollte das Telefonat schnellstmöglich beendet werden. Auch eine Rücksprache mit Angehörigen ist ratsam, so die Polizei. Bei dubiosen Telefonaten mit zweifelhaftem Inhalt sollte die Polizei unter dem Notruf 110 informiert werden.

oz

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