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Mittleres Mecklenburg Mord an Warener Anwältin: Vermutete Tatwaffe gefunden
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Mord an Warener Anwältin: Vermutete Tatwaffe gefunden
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19:21 27.04.2018
Das Anwaltsbüro der Juristin. Quelle: Dietmar Lilienthal
Waren

Im Auftrag des Landgerichtes Neubrandenburg wurde der 79-jährige Mann, der eine Warener Juristin am 1. Februar 2018 in ihrem Anwaltsbüro mit mehreren Schüssen getötet haben soll, auf eigenen Wunsch am Donnerstag durch Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg vernommen. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

In seiner Vernehmung machte der Beschuldigte Aussagen zum Ablageort der vermuteten Tatwaffe. Diese konnte durch Beamte in einem kleinen Waldstück im Stadtteil Waren West aufgefunden und sichergestellt werden. Die Pistole wird nun im LKA untersucht, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um die Tatwaffe und um was für eine Pistole es sich genau handelt. Über den Ablageort hinaus machte der Beschuldigte keine Angaben.

Der Warener hat nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft die 67-jährige Juristin mit drei Schüssen getötet, als sie allein im Anwaltsbüro war, und war geflohen. Gegen ihn wurde Anklage wegen Mordes erhoben. Der Prozess soll Ende Juli am Landgericht beginnen. Die Tatwaffe wäre ein wichtiges Beweisstück, das den Ermittlern bisher noch gefehlt hatte. Sie hatten aber Spuren des Opfers an der Kleidung des Beschuldigten gefunden.

Der Mann war nach Hinweisen aus dem Umfeld des Opfers und von Zeugen noch am Tatabend festgenommen worden. Er, das Opfer und deren Mann kannten sich länger. Als Motiv für die Bluttat gibt die Staatsanwaltschaft „langjährige vermögensrechtliche Auseinandersetzungen“ an. Der Verdächtige war in seiner Wohnung gefasst worden, in dem Stadtteil, in dem auch die Waffe lag.

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