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Nach Warnstreiks: Gewerkschaft und Milchkontor verhandeln

Waren Nach Warnstreiks: Gewerkschaft und Milchkontor verhandeln

In den hiesigen Werken des größten Milchverarbeiters in Mecklenburg-Vorpommern bekommen Beschäftigte pro Stunde zwei Euro weniger als ihre Kollegen in den alten Bundesländern.

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Nach Warnstreiks: Gewerkschaft NGG und DMK verhandeln.

Quelle: Jens Büttner/archiv

Waren. Nach einer Serie von Warnstreiks setzen die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der größte Milchverarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern – das Deutsche Milchkontor (DMK) – am Dienstag ihre Tarifverhandlungen fort. Die NGG will in der dritten Verhandlungsrunde in Waren an der Müritz erreichen, dass die Löhne der rund 650 Beschäftigten im Land an die Gehälter in den westlichen DMK-Werken angeglichen werden, wie NGG-Landesgeschäftsführer Jörg Dahms am Montag erklärte.

Laut Gewerkschaft bekommen Mitarbeiter in den sechs Werken in Waren, Dargun, Altentreptow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) und Bergen auf der Insel Rügen bis zu zwei Euro pro Stunde weniger als die Beschäftigten in den anderen DMK-Betrieben. Die NGG setzt auf die kürzlich erzielte Tarifeinigung in der Ost-Milchwirtschaft. Die NGG-Ost und der Milchindustrieverband (MIV) hatten sich darauf geeinigt, dass die Ost-Löhne für 1700 Beschäftigte bis April 2020 an die West-Bezahlung angeglichen werden. Sie sollen um mehr als 18 Prozent steigen. Die Einigung gilt für 42 Monate.

In Mecklenburg-Vorpommern nutzt dies nur Mitarbeitern der Arla-Molkerei Upahl (Nordwestmecklenburg). Im Nordosten gibt es laut NGG zehn größere milchverarbeitende Betriebe, wovon sechs zur DMK gehören und Haustarifverträge haben. Weitere Milchverarbeiter gibt es in Bützow bei Rostock, Hagenow und Wismar.

dpa/mv

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