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Schau zeigt weltbeste Naturfotos

Bollewick Schau zeigt weltbeste Naturfotos

In der Riesenscheune von Bollewick an der Müritz sind rund 100 ausgezeichnete Bilder zu sehen.

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Rund 100 Natur-Fotografien sind zu bestaunen. Foto: Winfried Wagner

Bollewick. Ein fuchsjagender Steinadler, glühende Krokodilsaugen, tauchende Kaiserpinguine: Rund 100 beeindruckende Naturbilder können Besucher ab heute an der Mecklenburgischen Seenplatte bestaunen. In der Riesenscheune von Bollewick bei Röbel werden ab Freitag die Sieger-Bilder des weltweiten Fotowettbewerbes „Wildlife“ gezeigt. „Der Wettbewerb gilt als größter Naturfotowettstreit weltweit“, sagte Scheunensprecherin Silvia Hoffmann. Die Ausstellung läuft nur an sechs Orten in Deutschland, davon ist Bollewick der einzige Ausstellungsort nördlich von Magdeburg und Münster.

Der Fotowettbewerb wird seit 1964 vom Naturkundemuseum London und dem BBC Wildlife Magazine ausgerichtet. 2012 beteiligten sich daran Fotografen aus 98 Ländern mit rund 50 000 Bildern. Siegerfoto wurde eine Aufnahme des Kanadiers Paul Nicklen, der beim Volk der Inuit aufwuchs und „Kaiserpinguine im Blasenmeer“ im Bild einfing. Nicklen gewann auch bei der Kategorie „Vögel“. Die Deutschen Klaus Nigge und Thilo Bubek gewannen mit „Flamingoband“ in der Kategorie „Komposition und Form“ sowie mit „Polarlicht über dem Eis“ in „Die Wildnis“.

Zu den Geehrten gehört wieder Sandra Bartocha aus Neubrandenburg, die schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie erhielt einen Preis für eine verschwommen-eindrucksvolle Aufnahme in einem heimischen Kiefernwald. Damit werde gezeigt, dass das Auge und die Fantasie eines Fotografen aus Naturimpressionen ein Kunstwerk machen können, hieß es.

Weitere Aufnahmen zeigen auch gesellschaftskritische Bilder, etwa wie Händler in Unmengen von Haifischflossen wühlen, die in Taiwan für die bei Chinesen beliebten Haifischflossensuppen verarbeitet werden, oder Nashörner ohne Horn. Die Ausstellung läuft bis zum 1. September und wird im November noch einmal in Reutlingen (Baden-Württemberg) gezeigt.

Die Scheune

dpa

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