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Sport Boxer machen es spannend und bleiben im Rennen
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13:52 03.02.2019
Der Ukrainer Yaroslav Samofalov (l.) trifft Zelimhan (BC Hertha BSC) mit der linken Geraden am Kopf und sorgte mit seinem Sieg für die Wende.  Quelle: Dietmar Albrecht
Schwerin

Der BC Traktor Schwerin hat die 900 Zuschauer in der Schweriner Palmberg-Arena bis zum letzten Kampf auf die Folter gespannt. Denn bis dahin war der Ausgang des Bundesligakampfes gegen den BC Hertha BSC mit 9:9-Punkten völlig offen. Erst Superschwergewichtler und Publikumsliebling Nelvi Tiafack erlöste mit seinem Sieg die mitfiebernden Fans, Teamkameraden und Trainer des Schweriner Boxclubs. Der 19-jährige Bronzemedaillengewinner der U-19-WM eröffnete gegen Alexander Müller von Berge gleich in der ersten Runde ein wahres Trommelfeuer. Der Berliner Superschwergewichtler taumelte förmlich durch den Ring, fand keine Mittel gegen die harten Schläge von Tiafack und wurde vom Ringrichter zweimal angezählt. Der Gong rettete ihn vor dem Abbruch. Doch zur zweiten Runde erschien Müller von Berge nicht mehr. Entnervt gab er den Kampf auf. Der Jubel kannte daraufhin keine Grenzen mehr. Damit hatten die Schweriner noch das Ruder herumgerissen. Nach den ersten drei Kämpfen sahen die Gastgeber noch wie der Verlierer aus. Obwohl Arslan Khataev (57 kg), Deniel Krotter (63 kg) und Nick Bier (69 kg) im Ring nicht enttäuschten und durch ihren Kampfgeist begeisterten, entschieden sich die Punktrichter jeweils für den Berliner Boxer. Somit führten die Gäste zur Pause bereits mit 6:3-Punkten. Dadurch waren die Schweriner unter Zugzwang geraten. „Wenn wir noch gewinnen wollen, müssen jetzt vier Siege her“, zuckte Frank Kleinsorg, Vorstandsvorsitzender des BC Traktor Schwerin, mit der Schulter. Die Wende für die Landeshauptstädter leitete dann der für den verhinderten Mittelgewichtler Artur Ohanyan eingeflogene Ukrainer Yaroslav Samofalov ein. In einer wahren Ringschlacht setzte er sich gegen den deutschen Meister von 2017 Zelimhan Dadaev mit 4:0 Richterstimmen durch.

Kurios endete der Fight im Halbschwergewicht zwischen Abdulrahamm Abbu-Lubdeh (Hertha BSC) und Stepan Hrekul. Bereits nach 1:56 Minuten in der ersten Runde beendete der Ringrichter nach Anraten des Ringarztes den Kampf. Der Schweriner Faustkämpfer hatte sich oberhalb des rechten Auges einen Cut zugezogen, der leicht blutete. Daraufhin wurde der Kampf ausgewertet. Der Schweriner lag bis dahin bei vier Punktrichtern auf dem Zettel vor und gewann mit 4:1.

Ergebnisse: Bantam (57 kg): Kharkuu (Hertha BSC) - Khataev n. P. (3:2), Halbwelter (63 kg): Yildrim (Hertha BSC) - Krotter n. P. (4:1), Welter (69 kg): Wall (Hertha BSC) - Bier n. P. (3:1, Mittel (75 kg): Samofalov (Schwerin) - Dadaev n. P. (4:0), Halbschwer (81 kg): Hrekul (Schwerin) - Abbu-Lubdeh n. P. (4:1), Schwer (91 kg): Ünal (Schwerin) - Gerl RSC 1. Runde, Superschwer (+91 kg): Tiafack (Schwerin) - Müller von Berge ABD 2. Runde.

Peter Preuß

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