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Sport FC Schönberg lässt nichts anbrennen
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Das Team vom FC Schönberg freut sich nach dem Spiel. Die Maurinestädter haben gegen den Hagenower SV mit 5:1 gewonnen und bleiben hinter der SG Dynamo Schwerin Tabellenzweiter. Quelle: FOTOS: JENS UPAHL
Schönberg

Der FC Schönberg ist am Mittwoch seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat vor 152 Zuschauern im Palmberg-Stadion mit 5:1 gegen den Hagenower SV gewonnen. Die Nordwestmecklenburger zeigten zu Hause erneut eine starke Leistung, spielten gut über die Flügel und sorgten so immer für Gefahr im Hagenower Strafraum.

„Wir freuen uns sehr über die drei Punkte“, so FC-Coach Thomas Manthey, der hinzufügte:. „Das war heute ein absolut verdienter Heimerfolg. Es hat zwar nicht alles geklappt, aber vieles“, freute sich Manthey über den siebten Saisonsieg. Die Führung erzielte Felix Kaben in der 25. Minute. Nach einem Pass von Finn Burmeister setzte er sich gegen zwei Hagenower durch und zog aus spitzem Winkel flach ins lange Eck. Neun Minuten später bekamen die Gäste den Ball nach einer Hereingabe von Kaben nicht aus dem Strafraum, Torjäger Hannes Komoss bedankte sich und erzielte aus drei Metern das 2:0. Hagenow verkürzte nach einem Foul von Timo Poch noch vor der Pause durch einen Elfmeter von Danilo Grewe auf 2:1 (40.). „Ein individueller Fehler“, so Manthey, der jedoch betonte: „Positiv war, dass sich die Mannschaft durch das Gegentor nicht hat beirren lassen, sondern weiterhin, sehr selbstbewusst und dominant Fußball gespielt hat. Das hat mich sehr gefreut.“

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nur vier Minuten, bis die Grün-Weißen erneut Grund zum Jubeln hatten. Der zur Halbzeit eingewechselte Thomas Aldermann köpfte in Richtung Tor, Hagenows Torschütze Danilo Grewe fälschte unhaltbar ins eigene Netz. Thomas Aldermann war es auch, der das 4:1 über rechts vorbereitete. Torschütze: Marcel Nagel. Hagenow hatte nun nichts mehr entgegen zu setzen. Schönberg hatte fast Chancen im Minutentakt. „Es hätten sicher zwei, drei Tore mehr sein können, aber heute hat uns ein wenig das Glück gefehlt“, haderte Manthey etwas mit der Chancenverwertung. Die einzige Möglichkeit, die zu einem weiteren Tor und damit zum 5:1-Endstand führte, nutzte Torjäger Hannes Komoss mit seinem zwölften Saisontor.

Für Schönberg war es der fünfte deutliche Sieg im sechsten Heimspiel – bei einem Torverhältnis von 27:4. Damit haben sich die Grün-Weißen oben festgesetzt, sind inzwischen offenbar gefestigter als noch vor einigen Wochen. „Wir haben immer gesagt, wir glauben an die Qualität im Kader. Die Jungs ziehen sehr gut mit. Momentan befinden wir uns auf einem sehr guten Weg“, sagt Thomas Manthey, der jedoch nicht zu optimistisch ist und warnt: „Es kann aber auch sein, dass es mal wieder Rückschläge gibt.“

Am Sonnabend wartet mit dem FC Seenland Warin ein vermeintlich einfacher Gegner auf die vor Selbstbewusstsein strotzenden Grün-Weißen. Die Gastgeber sind mit nur fünf Punkten aus zehn Spielen Tabellenschlusslicht. FC Schönberg: Szymura, Schameitke, Iserhot (66. Miltzow), Komoss, Schröter, Kaben, F. Burmeister (46. Aldermann), Nagel, Worreschck (78. Behm), Poch, D. Rosinski Tore:1:0 (25.) Kaben, 2:0 (34.) Komoss, 2:1 (40.) Grewe, 3:1 (76./Eigentor) Grewe, 4:1 (62.) Nagel, 5:1 (88.) Komoss.

Steffen Oldörp

Die Handballer der TSG Wismar müssen am Sonnabend erneut auswärts antreten. Diesmal gastiert der Tabellenführer der MV-Liga beim Stavenhagener HV.

Die Oberliga-Reserve hat in der Landesliga West gegen die SG Ludwigslust/Grabow mit 4:1 gewonnen. Doch die Gäste haben gegen die Spielwertung Protest eingelegt.

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