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Sport Höppner holt Titel bei deutscher Meisterschaft
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13:45 16.04.2019
Hatten Grund zur Freude: Wolf-Peter Oswald, Stefan Mecklenburg, Andreas Horn, Kai Arnold und Eberhard Höppner  vom Schönberger Judoverein (weiße Kampfkleidung v.l.n.r.) kehrten mit einer Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen von den Deutschen Ü-30-Meisterschaften aus Maintal in Hessen heim. Julia Kobel (2.v.r.) vom Gadebuscher Judoverein belegte bei den Titelkämpfen Platz sieben. Quelle: Foto: Verein
Maiktal/Wismar

Der Aufwand hat sich gelohnt für die Judokas des Schönberger Judovereins von 1963. Von den Deutschen Ü-30-Meisterschaften im rund 600 Kilometer entfernten Maintal in Hessen kehrten Eberhard Höppner (M 9, – 100 kg), Andreas Horn (M 4, - 90 Kg), Wolf-Peter Oswald (M 8, + 100 kg), Kai Arnold (M 4, - 90 kg) und Stefan Mecklenburg (M 4, + 100 Kg) am Sonntag mit einer Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen heim. „Für so einen kleinen Verein wie unseren sind das sehr gute Leistungen, auf die wir sehr stolz sind“, sagt der 2. Vorsitzende des Vereins, Wolf-Peter Oswald.

Die Goldmedaille für Schönberg gewann Eberhard Höppner. Der 69-Jährige war mit den größten Medaillenchancen zu den Titelkämpfen gefahren. „Er ist unser ältester und erfolgreichster Kämpfer und hat auch diesmal in keiner Phase des Wettkampfes etwas anbrennen lassen“, sagt Oswald. Das Finale gegen Lothar Schertel vom SV Harpersdorf hatte der Selmsdorfer nach weniger als zwei Minuten mit einer Festhalte für sich entschieden. Über Silber bei den deutschen Meisterschaften freute sich Andreas Horn. Er unterlag in der Altersklasse M 4 (40 bis 44 Jahre) im Finale gegen Andreas Kalmoukidis vom BC Randori Berlin. „Andreas hat es leider nicht geschafft, sich beim Angriff seines starken Gegners aus der Festhalte zu befreien“, so Oswald, der aber von einer sehr guten Tagesleistung Horns sprach.

Kai Arnold kam in der gleichen Alters- und Gewichtsklasse wir Horn auf Platz fünf. Für Schönbergs stellvertretenden Vereinschef Oswald eine gute Platzierung: „Davor ziehe ich den Hut.“

Die dritte Medaille für die Schönberger Judokas holte sich Stefan Mecklenburg. Der Vorsitzende des Vereins von 1963 freute sich in Maintal über Bronze. Für den Schwergewichtler aus Selmsdorf ein großer Erfolg. Schließlich hatte er sich im vergangenen Jahr die Hand gebrochen, musste in der Vorbereitung deshalb etwas Rücksicht nehmen. „Er war trotzdem gut vorbereitet und musste sich immerhin einem ehemaligen Weltmeister geschlagen geben“, berichtet Oswald.

Die zweite Bronzemedaille für die Schönberger holte sich Wolf-Peter Oswald. Er stand in der Altersklasse M 8, + 100 kg auf der Matte. „Der erste Kampf ging leider daneben. Dennoch freue ich mich unheimlich über Bronze“, sagte er nach der Siegerehrung.

Pech hatte Julia Kobel vom Gadebuscher Judoverein, die im vergangenen Jahr noch Bronze bei der deutschen Meisterschaft gewann. In ihrem Kampf musste sie mit Schmerzen im rechten Knie von der Matte. „Der Menikus“, meint Oswald. „Deshalb konnte und durfte sie nicht weiter machen und musste sich mit Platz sieben begnügen“, fügt er hinzu.

Seit Jahren schon trainieren die Schönberger und Gadebuscher Senioren zusammen. Mit in Maintal dabei war auch Yvonne Wolski (Gadebusch), die wegen eines Bandscheibenvorfalls allerdings nicht starten konnte. Die Gadebuscherin fungierte als Teammanagerin und sorgte so für einen reibungslosen Ablauf der Judokas aus Gadebusch und Schönberg.

Insgesamt gingen bei der deutschen Meisterschaft in der Maintalhalle Dörnigheim 450 Männer und Frauen der Jahrgänge 1938 bis 1989 auf die Matten. Judokas aus Mecklenburg-Vorpommern haben laut Aussage von Oswald 20 Medaillen gewonnen - allein vier gehen auf das Konto von Schönberger Athleten. „Damit zählen wir zu den erfolgreichsten Judovereinen des Landes im Seniorenbereich“, freute sich Wolf-Peter Oswald. Im Ländervergleich belegen die Judokas aus MV Platz sieben.

Nächster Höhepunkt für die Senioren ist eigentlich die Europameisterschaft im Juni auf Mallorca. „Ich glaube aber nicht, dass wir dort jemanden hinschicken werden, weil wir das alles selbst bezahlen müssen“, sagt Oswald, der sich vor allem bei Sponsor Werner Schütt bedanken möchte: „Er war mit in Maintal und hat uns finanziell unterstützt.“

Steffen Oldörp

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