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Sport Keine schöne Bescherung – TSG-Damen verlieren
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17:46 23.12.2018
Die erst 16-jährige Julia Marten erzielte beim Frankfurter HC zwei Tore in der dritten Liga. Quelle: Foto: Ralf Homburg
Frankfurt/Oder /Wismar

Keine schöne Bescherung haben die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar sich und ihren Fans zu Weinachten geboten. Das Team von Trainer Christian Lander hat beim hohen Favoriten und Traditionsverein Frankfurter HC im ersten Spiel der Rückrunde mit 33:24 (18:8) verloren. Damit rangieren die Hansestädterinnen weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz (4:20-Punkten) und befinden sich in akuter Abstiegsgefahr.

Nachdem die Wismarerinnen am vergangenen Wochenende sensationell zu Hause gegen den Tabellenzweiten HSG Jörl Doppeleiche Viöl mit 25:24 gewonnen hatten, wollten sie an diese Leistung anknüpfen. Doch das gelang den TSG-Frauen nicht. Während sie im Hinspiel nur mit sechs Toren Unterschied die Segel streichen mussten, waren es diesmal sogar neun. „Dass das heute für uns kein leichtes Spiel wird, war uns von vornherein klar. Wir haben zwar letzte Woche zwei Punkte geholt, aber wir wussten auch, dass es gegen eine heimstarke Mannschaft wie Frankfurt nicht einfach wird. Wir hatten zwei Mal die Möglichkeit, dicht ranzukommen, haben es dann aufgrund eigener Fehler aber nicht geschafft und so geht der Sieg verdient nach Frankfurt“, sagte TSG-Trainer Lander nach der Partie.

Kathleen Müller (Kapitänin Frankfurter HC) gab zu, dass ihr Team vor dieser Begegnung Respekt vor der TSG hatte: „Wir sind sehr zufrieden, dass es so deutlich geworden ist. Wir hatten uns vernünftig vorbereitet, hatten aber auch Respekt nach dem Sieg der TSG gegen Viöl.“

Obwohl die Wismarerinnen nach nur 33 Sekunden durch Sophie Powierski mit 1:0 in Führung gingen, brach das Team wiederum in der ersten Halbzeit ein. Nach diesem Treffer musste Luisa Karau beim nächsten Angriff der Gastgeberinnen auf die Strafbank. In Unterzahl glichen die Frankfurterinnen aus. Theresa Loll hatte den Ball ins TSG-Tor versenkt (2.). Noch in derselben Minute erzielte die Torjägerin Vanessa Plümer für die Frankfurterinnen die Führung, die sie dann nicht mehr abgaben. Im Gegenteil, sie bauten sogar den Vorsprung Tor um Tor weiter aus. Auch deshalb, weil die TSG erneut viele Abspiel- Fang oder Schrittfehler machte. In den ersten zehn Minuten hatte Trainer Lander alleine fünf gezählt. Bereits in der 24. Minute waren wieder die Messen gesungen. Da lagen die TSG-Handballerinnen mit zehn Treffern zurück (6:16). Die Gastgeberinnen hatten mit Vanessa Plümer und Emilia Heinrich zwei Flügelflitzerinnen , die immer wieder Nadelstiche setzten. Beide begeisterten die 438 Zuschauer in der Brandenburg-Halle durch gelungene Spielzüge über die Außen und durch das Konterspiel der Frankfurterinnen. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit wenig entgegenzusetzen. Während TSG-Torhüterin Justine Spierling im letzten Spiel gegen Jörl-Viöl der Rückhalt in der Mannschaft war, lag diesmal nicht das Glück auf ihrer Seite. Deshalb wechselte Christian Lander auch Tina Schultz ein. Sie verhinderte mit ihren Paraden einen noch größeren Rückstand. Auch lief das TSG-Spiel nun besser. Vivien Millrath, Svea Pinkohs und wieder Millrath erzielten innerhalb von drei Minuten drei Tore. Der Motor der Gastgeberinnen schien ins Stottern zu geraten. FHC-Trainer Wolfgang Pötzsch nahm schon nach sechs Minuten nach der Pause eine Auszeit, um sein Team noch einmal taktisch auszurichten. Danach waren seine Spielerinnen nicht mehr zu bremsen. Am Ende waren die TSG-Damen mit 33:24 noch gut bedient. Der Ausfall von Vivien Bartlau, Celin Kellert (beide verletzt) und Steffi Laas (arbeitsbedingt) war auch in der Partie in Frankfurt an der Oder zu spüren.

Nun haben die Wismarerinnen bis zum 26. Januar Zeit, neue Kräfte zu sammeln. Dann gastiert im ersten Heimspiel der Rückrunde der Tabellenletzte Eintracht Hildesheim in Wismar. Das Hinspiel hatte die TSG mit 21:20 gewonnen.

Peter Preuß

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