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Sport Lander: Die Mannschaft muss es richten
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12:43 07.02.2019
Gab im Hinspiel gegen den SC Alstertal-Langenhorn seinen Einstand als TSG-Trainer der Drittliga-Handballerinnen: Christian Lander (32). Quelle: Foto: Peter Preuss
Wismar

Die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar stehen vermutlich morgen (16 Uhr) in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße gegen den SC Alstertal-Langenhorn vor ihrem Schicksalsspiel. Entweder ziehen sich die Wismarerinnen selbst aus dem „Abstiegssumpf“ heraus oder der Gang in die Oberliga Ostsee-Spree ist nicht mehr aufzuhalten. „Die Mannschaft muss es jetzt selber richten. Als Trainer haben wir alles getan“, sagt TSG-Coach Christian Lander (32). Er ist immer noch enttäuscht, wie sich sein Team am vergangenen Sonnabend beim Mitabstiegskandidaten MTV Altlandsberg präsentiert hat. Die Hansestädterinnen verloren das Kellerduell mit 17:30.

„Natürlich ist diese Pleite nicht aus den Köpfen der Spielerinnen heraus. Unterschwellig geistert dieses Negativerlebnis immer noch herum“, meint Christian Lander. Und weiter: „Wir haben am Dienstag beim Training mit der Mannschaft zusammengesessen und ganz klare Worte gefunden. Dass, was in Altlandsberg passiert ist, kann passieren. Das ist keine Frage. Aber in unserer Situation äußerst ungünstig.“ An die Mannschaft gerichtet, habe der 32-Jährige und seine Co-Trainerin appelliert, dass sie den Abstiegskampf nun endgültig annehmen müsse. „Viele Möglichkeiten haben wir nicht mehr, obwohl rechnerisch noch alles drin ist. Darauf können wir uns aber nicht verlassen“, sagt Lander.

Im Hinspiel gegen den SC Alstertal-Langenhorn gab damals Christian Lander seinen Einstand als Trainer der Drittliga-Handballerinnen. Der Verein hatte sich nach der enttäuschenden Niederlage im Landesderby beim SV Grün-Weiß Schwerin (15:18) vom damaligen Coach Christoph Nisius getrennt. Allerdings startete der neue Trainer auch mit einer Niederlage . Das TSG-Team verlor 25:33. Außerdem verletzte sich in diesem Spiel ohne Einwirkung einer Gegnerin Torjägerin Vivien Bartlau sehr schwer. Sie wird in diesem Monat am Kreuzband operiert. Für sie ist die Saison bereits beendet. Ob sie noch einmal den Mut und Ehrgeiz aufbringt, nach der Genesung ihre sportliche Karriere fortzusetzten , ist noch nicht klar. Denn die 30-Jährige Linksaußenspielerin muss sich nun bereits am Kreuzband zum zweiten Mal operieren lassen.

Trotzdem sieht Christian Lander eine Chance gegen die morgigen Gäste, das Spiel zu gewinnen. „Wir haben damals in Tangstedt, wo die Partie ausgetragen wurde, nicht schlecht gespielt. Leider stand bei unseren Angriffsaktionen immer der Pfosten im Weg. Achtmal landete der Ball gegen das Holz“, erinnert sich der TSG-Trainer. „Ich hoffe, dass uns diesmal das nicht wieder passiert“, blickt Lander nach vorne und meint: „Wir müssen von der ersten Sekunde an wach sein. Wichtig ist, dass alle sofort ins Spiel kommen. Der Sieg beginnt im Kopf.“ Rückenstärkung erhalten die TSG-Handballerinnen auf jeden Fall von Vivien Bartlau: „Ich drücke meiner Mannschaft die Daumen, dass sie das Spiel gegen Alstertal-Langenhorn gewinnt.“. Auf die Unterstützung der Zuschauer von den Rängen hofft natürlich auch Trainer Lander: „Das ist für uns ein ganz wichtiger Faktor.“

Peter Preuß

Viel Geduld brauchten die Handballer und Fans der TSG Wismar beim TSV Bützow. Denn die Gastgeber leisteten im Spiel in der MV-Liga 50 Minuten große Gegenwehr und hielten die Partie bis zu diesem Zeitpunkt offen. Erst in den letzten zehn Minuten setzten sich die konditionellen Vorteile der TSG durch und so gewannen sie dieses Spiel noch deutlich mit 29:19.

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