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Sport TSG-Handballer erreichen Pokal-Viertelfinale
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13:30 14.01.2019
Marc Hünerbein (am Ball) war mit neun Treffern bester Werfer im TSG-Team. Quelle: Foto: Dietmar Albrecht
Waren/Wismar

Favorisiert gingen Wismars Handballer in die Partie beim Verbandsligisten, doch sollte der Gegner auf keinen Fall unterschätzt werden. So startete die Mannschaft konzentriert in das Spiel. Die Abwehr stand in den Anfangsminuten sicher und über schnelles Umschaltspiel konnte früh eine 7:2-Führung (8.) herausgeworfen werden. Dann aber begann das Spiel, ins Stocken zu geraten. Die Gastgeber spielten mutig und die TSG-Abwehr wurde durchlässiger. Dazu begannen die Gäste, mit ihren Chancen fahrlässig umzugehen. So sahen sich Wismars Verantwortliche beim Stand von 8:4 (15.) zu einer Auszeit gezwungen. Die Mannschaft sollte vor allem im Abschluss konzentrierter sein und in der Defensive kompakter stehen. Das konnten die Spieler dann aber nur für einen kurzen Moment umsetzen und auf 10:4 (16.) ausbauen. Dann aber blieb das TSG-Team neun Minuten ohne weitere Treffer und der HSV brachte sich auf Schlagdistanz - 10:7 (25.). Mehr ließen die Gäste dann aber nicht mehr zu, aber der Knoten löste sich in ihrem Spiel bis zur Pause auch nicht richtig. Mit einer 13:8-Führung für die TSG ging es in die Kabinen. Wismars Trainer Sven Hünerbein zeigte sich angefressen von der Leistung seiner Mannschaft: „Wir hatten alle Möglichkeiten, hier ein gutes Spiel zu zeigen. Aber was wir bis zur Pause schon an Chancen vergeben haben, darf so nicht passieren. Da muss sich jeder einzelne über das Training seine Sicherheit holen, dann kann das auch im Spiel umgesetzt werden.“ Die Spieler haben seine Pausenansprache dann wohl auch verstanden, denn in die zweite Hälfte starteten sie mit deutlich mehr Engagement. Ergebnis war, dass sie sich schnell vom Gegner absetzen konnten - 19:10 die Führung in der 40. Spielminute. Doch der Gegner ließ sich nicht entmutigen und spielte seine Angriffe weiterhin geduldig aus. Aber die jetzt offensiver agierende Abwehr der Gäste konnte sie zu einigen Fehlern zwingen und somit im Tempogegenstoß erfolgreich sein. Auch gab die Wismarer Bank weiterhin allen Spielern viele Einsatzzeiten, so dass sich jeder einzelne von ihnen zeigen konnte. Der Vorsprung wuchs dann in den folgenden Minuten weiter an. Fast alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Beim 25:12 (50.) ging es in die letzten Minuten des Spiels. Dabei fielen auf beiden Seiten weitere Treffer, ohne dass der Wismarer Sieg in Gefahr geriet. Der Abpfiff erfolgte dann beim Stand von 30:16 für die TSG-Sieben. Diese hatte nicht unbedingt geglänzt und müsse sich in den kommenden Spielen in der Liga auf jeden Fall steigern. Das sah auch Torwart Andreas Link nach dem Spiel so: „Respekt an Waren, die haben 60 Minuten alles investiert. Wir haben leider heute nicht konstant zu unserer Leistung gefunden. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben und das sollte auch jeder für sich verinnerlichen.“ Trainer Sven Hünerbein ergänzte: „Die Chancenverwertung heute war mangelhaft, da muss jeder einzelne an sich arbeiten. Von der Abwehr erwarten wir auch mehr Geschlossenheit. Derzeit gibt es ja bei der Weltmeisterschaft einiges an Anschauungsmaterial, wie leidenschaftliche Defensivarbeit aussieht und sich eine Mannschaft pushen kann.“

Mit diesem Erfolg stehen die TSG-Männer im Viertelfinale des Landespokals, das am 16./17. Februar ausgespielt wird. In der MV-Liga geht es jedoch schon am Sonntag weiter, wenn um 16.30 Uhr der Stralsunder HV II in der heimischen Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße empfangen wird.

TSG: Link, Robitt; Dettmann 1, Meiser 3, Schrimpf 3, Seidel 3, Lübkemann 1, Jehring 1, Köhler 3, Lürbke, Hünerbein 9/2, Langpap, Koop 6.

Sven Meyer

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