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Sport Talfahrt der TSG-Damen hält weiter an
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16:14 17.03.2019
Auch Mannschaftskapitänin Justine Sperling konnte gegen den Buxtehuder SV II wenig im Tor ausrichten. Am Ende verlor ihr Team deutlich mit 21:37. Quelle: Foto: Dietmar Albrecht
Buxtehude/Wismar

Die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar haben ihr Auswärtsspiel bei der Reserve des Bundesligisten Buxtehuder SV klar mit 21:37 (10:14) verloren. Damit konnten die Schützlinge von Trainer Christian Lander (32) die Talfahrt nicht stoppen. Denn vor einer Woche unterlagen die Hansestädterinnen in eigner Halle gegen den SV Henstedt-Ulzburg auch deutlich mit 17:29 und befinden sich in akuter Abstiegsgefahr.

Dass die Wismarerinnen die Reise nach Buxtehude als krasse Außenseiter antreten würden, war dem Team bewusst. Durch die Ausfälle der beiden Rückraumspielerinnen und Torjägerinnen Vivien Bartlau (Meniskusoperation) und nun auch Vivien Millrath (Knöchelverletzung) hat sich der schon kleine Kader weiter dezimiert. Für beide ist die Saison damit schon beendet. Auch Lena Bunke ist weiter verletzt und konnte nicht gegen das Team von der Ex-Wismarerin Heike Axmann eingesetzt werden.

Dennoch lobe Christian Lander seine Spielerinnen für die erste Halbzeit: „Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt und gut in Deckung gearbeitet. Am Ende fehlte dann die Kraft und die Kondition. Schade ist, dass das Ergebnis am Ende so hoch ausgefallen ist.“ Wie schon in den vorangegangen Spielen sind die TSG-Handballerinnen in der zweiten Halbzeit wieder eingebrochen. „Leider waren einige Spielerinnen nicht bereit, auch den Rückwärtsgang einzulegen“, kritisierte der 32-Jährige.

Obwohl die Gastgeberinnen bereits in der ersten Minute durch Liv Süchtig mit 1:0 in Führung gingen, ließen sich die Wismarerinnen von diesem Treffer nicht beeindrucken. Sie spielten locker weiter und schafften in der 6. Minute den 2:2-Ausgleich. Sarah Dürl erzielte den Treffer, nachdem zuvor Jennifer Martin den 1:2-Anschlusstreffer markierte. Danach ging es auf beiden Seiten hin und her. Die TSG-Damen ließen sich nicht abschütteln und konnten das Ergebnis bis zur 17. Minute ausgeglichen gestalten (6:6). Drei Minuten später hatte Heike Axmann beim Stand von 7:6 von ihrem Team vermutlich die Nase voll. Denn sie nahm eine Auszeit. Danach war die Bundesliga-Reserve wie ausgewechselt und baute den Vorsprung auf vier Tore aus (10:6 (24.). Auch TSG-Trainer Lander reagierte und verschaffte seinen Spielerinnen durch eine Auszeit eine kleine Verschnaufpause. Doch der Vier-Tore-Rückstand konnte sein Team bis zur Pause nicht aufholen (10:14).

Auch danach spielten die Gastgeberinnen wie aufgedreht und führten nur sechs Minuten nach der Halbzeit bereits mit 19:11. Christian Lander nahm da die zweite Auszeit, allerdings viel genützt hatte diese dann auch nichts mehr. Die Gastgeberinnen erzielten Tor um Tor und schraubten das Ergebnis auf 37:21. Erneut verließen die TSG-Handballerinnen das Hallenparkett in Buxtehude mit hängenden Köpfen. Nun haben sie drei Wochen Zeit, diese Niederlage zu verdauen. Denn das nächste Spiel findet erst am 6. April statt. Dann empfangen die Hansestädterinnen den SV Grün-Weiß Schwerin. Beide Teams stehen tief im Tabellenkeller. Der Verlierer dieser Partie kann dann schon einmal seine Koffer packen und für die Oberliga Ostsee-Spree planen. Zuletzt trafen beiden Abstiegskandidaten in der Qualifikation um den Supercup von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin aufeinander. Da gewannen die TSG-Frauen nach einer sehr guten Leistung überraschend mit 30:23. Allerdings spielte da Vivien Millrath mit und erzielte fünf Tore.

Peter Preuß

Die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar gastieren morgen (Anpfiff: 16 Uhr) bei der Reserve des Bundesligisten Buxtehuder SV und suchen nach der 17:29-Heimpleite gegen den SV Henstedt-Ulzburg den Weg aus der Krise.

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