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Streik an Schleusen stoppt Schiffsverkehr

Waren/Dömitz Streik an Schleusen stoppt Schiffsverkehr

Hobby-Kapitäne und Fahrgastschiffe kommen auf den Wasserwegen zwischen Müritz, Elbe und Havel nur noch eingeschränkt durch.

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Die Bundesministerien wollen keinen Tarifvertrag. Foto: Ralf Hirschberger/ Archiv

Waren. Hobby-Kapitäne und Fahrgastschiffe in Mecklenburg-Vorpommern müssen seit Montagmorgen mit Behinderungen auf den Wasserwegen nach Berlin und Dömitz (Kreis Ludwigslust-Parchim) rechnen. Trotz der bundesweiten Streikabsage der Gewerkschaft Verdi wurden mehrere Schleusen auf der Müritz-Havel-Wasserstraße und die Schleuse Findenwirunshier auf der Müritz-Elde-Wasserstraße nicht bedient, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei den zuständigen Wasser- und Schifffahrtsämtern ergab.

Die Gewerkschaft hatte am Wochenende die für eine Woche geplanten Streiks ausgesetzt, will aber am Montag ihre Mitglieder unter anderem bei Versammlungen in Fürstenberg (Brandenburg) und Mölln (Schleswig-Holstein) über den Stand der Verhandlungen unterrichten.

Die wichtige Schleuse in Mirow, das Tor von der Müritz zur Kleinseenplatte und nach Brandenburg, wurde zunächst weiter betrieben. Dafür seien aber die Schleusen Wesenberg und Steinhavel vor Fürstenberg am Montag dicht, hieß es vom Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde.

Hintergrund der Streiks sind Umstrukturierungen für die rund 12 000 Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Verdi will eine tarifvertragliche Absicherung für die Beschäftigten bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes erzwingen. Die zuständigen Bundesministerien haben eine Absicherung erneut in einem Schreiben zugesichert, sich zu Gesprächen bereiterklärt, halten aber einen Tarifvertrag nicht für erforderlich. Die Gewerkschaft befürchtet, dass ein Viertel der Stellen langfristig wegfallen könnte. Entlassungen soll es aber nicht geben.

Bundesverkehrsministerium zu Streiks

Verdi zu Streiks

Ministerium zu WSV-Reform

Infos zum deutschen Wasserstraßennetz

Karte der Bundeswasserstraßen

dpa

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