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Mittleres Mecklenburg Tödliche Schüsse: Anwältin offenbar in Kanzlei getötet
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Tödliche Schüsse: Anwältin offenbar in Kanzlei getötet
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06:32 02.02.2018
Hier ist am Donnerstag in Waren eine Frau erschossen worden. Quelle: Norbert Fellechner
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Waren

In einer Warener Anwaltskanzlei ist Donnerstagmittag eine Frau erschossen worden. Offenbar handelt es sich um die dort ansässige Rechtsanwältin, die auf Verkehrsrecht spezialisiert ist, wie die Staatsanwaltschaft wenige Stunden später mitteilte. Endgültige Klarheit zur Identität und zur Todesursache werde nach der rechtsmedizinischen Obduktion erwartet. Nach dem Täter wird mit Hochdruck und einem Großaufgebot an Polizei gefahndet. Das ganze Stadtgebiet wird durchkämmt, die Straßen sind abgesperrt, die Region wird seit Stunden mit einem Polizeihubschrauber abgesucht und auch eine Hundestaffel ist im Einsatz.

Schüsse im beschaulichen Waren an der Müritz: Eine Frau wird tot in einer Anwaltskanzlei gefunden. Wahrscheinlich handelt es sich um die dort ansässige Rechtsanwältin. Der Täter ist auf der Flucht.

Innenstadt soll gemieden werden

Laut einem Zeitungsbericht wurden Schüler eines nahegelegenen Gymnasiums dazu aufgerufen, nach dem Unterricht direkt nach Hause zu gehen. Die Innenstadt solle gemieden werden.

Polizei kontrolliert Autos an Ausfallstraßen

Die Schüsse fielen nach den bisherigen Ermittlungen zwischen 11.30 und 12.00 Uhr. Mitarbeiter eines Versicherungsbüros im Erdgeschoss des Geschäftshauses in der Großen Mauerstraße hörten drei Schüsse und alarmierten die Polizei. Ein Mann, der sich laut Zeugen offenbar vom Tatort entfernte, wurde von der Polizei gefunden und ist unschuldig.

Rund 30 Beamte sind im Einsatz. Über der Warener Innenstadt kreiste ein Hubschrauber, an den Ausfallstraßen wurden die Fahrzeuge kontrolliert.

Laut Polizei kein Amoklauf

Für die Bevölkerung sah die Polizei keine Gefahr. Es handele sich nicht um einen Amoklauf, sagte eine Sprecherin. Die Ermittler schließen nach dem bisherigen Ermittlungsstand eine Beziehungstat nicht aus.

Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler betonte, dass die Ermittlungen noch am Anfang stehen. „Gegenwärtig sind Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg, der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg und Angehörige des Rechtsmedizinischen Instituts Greifswald vor Ort und führen die erforderlichen ersten Ermittlungsmaßnahmen durch“, erklärte er.

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