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Mittleres Mecklenburg Untreue-Affäre bei der Awo: FDP fordert Konsequenzen
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Untreue-Affäre bei der Awo: FDP fordert Konsequenzen
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06:19 16.08.2016
Awo-Landeschef Rudolf Borchert steht nach der Untreue-Affäre des Regionalverbandes in Waren selbst unter Druck. Quelle: Cornelius Kettler
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Schwerin/Waren

Schwere Geschütze fährt die FDP gegen Rudolf Borchert, Landesvorsitzender der Arbeitswohlfahrt (Awo), auf. Der 64-Jährige solle sein Mandat im Schweriner Landtag niederlegen, fordert Cécile Bonnet-Weidhofer, FDP-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl. Anlass ist die Untreue-Affäre beim Awo-Regionalverband Müritz mit Sitz in Waren.

Nachdem bekannt wurde, dass der frühere Vorstandschef Götz-Peter Lohmann in Doppelfunktion unterwegs war und in einer Awo-GmbH neun Jahre lang insgesamt 700 000 Euro kassierte (die OZ berichtete), gerät auch Awo-Landeschef Borchert in die Kritik. Für die SPD sitzt er seit 1998 im Landtag.

Von „Korruptionsaffäre“ und „dunklen Machenschaften“ spricht die FDP. Borchert habe von den Geldflüssen in der Müritz-Awo gewusst und werde verbandsintern bereits zum Rücktritt aufgefordert. „Jemand, der von der Korruption innerhalb seines Vereins weiß und nichts dagegen tut, kann wohl kaum im Sinne der Wähler handeln“, sagt Bonnet-Weidhofer. Sie fordert den SPD-Mann auf, sein Landtagsmandat niederzulegen.

Frank Pubantz

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