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Mittleres Mecklenburg Was heute in MV wichtig wird
Mecklenburg Mittleres Mecklenburg Was heute in MV wichtig wird
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02:59 02.03.2018
Henry Tesch, Ratsvorsitzender der Stiftung Mecklenburg, am Zaun der abgesperrten Schlosskellerruine in Neustrelitz. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
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Neustrelitz

Tagung in Neustrelitz über Zukunft des abgebrannten Residenzschlosses

Bei einer Tagung in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) wird am Montag über den Umgang mit dem 1945 abgebrannten Residenzschloss beraten. Hintergrund sind Pläne des Schweriner Finanzministeriums, den Keller des Schlosses als Ruine zu sichern und aufzufüllen. Dagegen regt sich Widerstand.

Mehrere Vereine und etwa Ex-Bildungsminister Henry Tesch (CDU) wollen die Pläne stoppen. Einige favorisieren auch Pläne, die einen Wiederaufbau des barocken Adelssitzes in moderner Form möglich machen. Dazu wurde von der Stiftung Mecklenburg als Veranstalter der Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss, Wilhelm von Boddien, eingeladen.

Das Residenzschloss Neustrelitz war früher das Symbol des Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz und Kern des Ensembles aus Tiergarten, Theater, Marstall, Schlosspark und Schlosskirche. Es wurde im April 1945 in Brand gesteckt, der Hergang ist bis heute nicht aufgeklärt. Die Ruinen ließ die SED-Führung später abtragen.

Hanfplantage flog bei Grundstücksbrand auf – Besitzer vor Gericht

Schwerin/Malliß. Wegen illegalen Drogen-Anbaus muss sich ein 31 Jahre alter Mann von Montag an vor dem Landgericht Schwerin verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in seinem Haus in Malliß (Landkreis Ludwigslust-Parchim) eine Cannabis-Plantage betrieben zu haben.

Bei einer Hausdurchsuchung waren 900 Cannabis-Pflanzen, zwei Kilogramm Marihuana sowie zahlreiche Messer und Baseballschläger sichergestellt worden. Die Plantage war aufgeflogen, nachdem die Feuerwehr zu einem Brand auf dem Grundstück anrücken musste.

Ost-Regierungschefs reden über Russland-Sanktionen und Behördensitze

Berlin/Schwerin. Die Ministerpräsidenten der fünf ostdeutschen Länder kommen am Montag zu einem Treffen in Berlin zusammen. Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) will als amtierender Vorsitzender der Runde vor allem für eine gemeinsame Position zu einem Abbau der EU-Sanktionen gegen Russland werben.

Ein weiteres Thema wird laut Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die bisherige Ungleichverteilung von Bundesbehörden zwischen Ost und West sein. Er forderte, bei der Entscheidung über neue Behörden künftig zunächst die Option einer Ansiedlung in Ostdeutschland zu prüfen, das bisher benachteiligt sei.

Die Ministerpräsidentenkonferenz Ost dient den fünf ostdeutschen Ländern traditionell dazu, ihre Positionen und Interessen zu koordinieren. Der Vorsitz wechselt jährlich im Herbst.

dpa/OZ

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