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Dreikönigshospiz erweitert zum Jubiläum

Neubrandenburg Dreikönigshospiz erweitert zum Jubiläum

Die seit zehn Jahren bestehende Einrichtung in Neubrandenburg, die Sterbenskranke betreut, erhält einen Anbau.

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Der Vorsitzende des Dreikönigsvereins. Foto: Jens Büttner/Archiv

Neubrandenburg. Das Dreikönigshospiz in Neubrandenburg besteht jetzt zehn Jahre. Zu diesem Datum wird ein größerer Anbau eröffnet. In knapp zehn Monaten Bauzeit wurden zwei zusätzliche Gästezimmer sowie eine kunstvoll gestaltete Kapelle eingerichtet, wie der Vorsitzende des Dreikönigsvereins, Rainer Prachtl, sagte. Das Hospiz, in dem Sterbenskranke betreut und gepflegt werden, ist das älteste in Mecklenburg-Vorpommern.

„Wir wollen den Trauernden, Mitarbeitern und Schwerkranken so ein Stück mehr Geborgenheit geben“, erklärte Prachtl. Die Investition in Höhe von rund 600 000 Euro wurde durch Spenden sowie über Stiftungen, darunter die Hermann Reemtsma Stiftung Hamburg, finanziert. Zum Jubiläum wird der Kölner Erzbischof Joachim Meisner dem Verein ein wertvolles Gemälde für das Hospiz übergeben, kündigte Prachtl an. Außerdem spende das Bauamt des Kölner Doms einen Stein, der mehr als 500 Jahre zum Dom gehörte und wegen Verwitterung ausgetauscht wurde. Dieser Stein sei ein Gleichnis für das Leben.

Auch Wirtschaftsräume wurden erweitert. Die besonders farblich gestalteten Fenster in der Kapelle wurden von dem norddeutschen Glaskünstler Jörgen Habedank entworfen. Der 1961 geborene Künstler lebt in der Nähe von Hamburg und hat in Norddeutschland mehrere „Räume der Stille“ oder andere Gebäude mit seinen farbintensiven Arbeiten geprägt. Die Einweihung für die Kapelle, in der es etwa 30 Plätze gibt, ist für den 6. September geplant.

Seit Bestehen des Hospizdienstes des Dreikönigsvereins 1996 sind rund 1200 schwerstkranke und sterbende Menschen ambulant und stationär betreut worden. Im Dreikönigshospiz betreuen 20 Mitarbeiter seit 2003 immer zehn Sterbenskranke, zeitweise gebe es Wartelisten.

Verein

Dreikönigshospiz

Künstler Habedank

dpa

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