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Östliches Mecklenburg Ein 3200 Jahre altes Berufsheer
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Ein 3200 Jahre altes Berufsheer
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06:44 10.01.2017
Im Schloss Wiligrad werden die Schädel der Bronzezeit-Krieger untersucht. Quelle: Frank Söllner
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Wiligrad

Es muss eine gewaltige Schlacht gewesen sein. Ein Gemetzel. Bogenschützen nehmen von den Hängen des Tollensetals feindliche Krieger unter Beschuss, lassen einen Pfeilhagel auf die Gegner am Fluss niedergehen. Dann rücken Angreifer nach, und im blutigen Nahkampf – mit Schwertern, Beilen, Lanzen und Holzkeulen – sterben Hunderte, vielleicht Tausende.

Die Schlacht ist ein mögliches Szenario, von Archäologen und Anthropologen anhand der bisherigen Funde rekonstruiert. Und davon gibt es Tausende: „Es ist unsere größte Knochenserie aus der Bronzezeit – ein einmaliger Fundplatz“, betont der Schweriner Landesarchäologe Detlef Jantzen.

Und – so eine neue Erkenntnis – an den Kämpfen waren offenbar Männer beteiligt, die man heute Berufssoldaten nennen könnte. „Es gibt einige Hinweise, dass an der Schlacht professionelle Krieger teilgenommen haben“, sagt Ute Brinker.

Axel Meyer

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