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Festspiele Mecklenburg-Vorpommern beendet: Besucherrekord

Neubrandenburg Festspiele Mecklenburg-Vorpommern beendet: Besucherrekord

Der Cellist Daniel Müller-Schott und die NDR Radiophilharmonie setzen in der Marienkirche in Neubrandenburg den Schlusspunkt unter das Klassikfestival. Der international gefeierte Solist hält den Festspielen seit gut 20 Jahren die Treue.

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Die NDR-Radiophilharmonie beim Abschlusskonzert der Festspiele MV in der Neubrandenburger Konzertkirche.

Quelle: Geert Maciejewski

Neubrandenburg. Als letztes der drei großen Kassik-Festivals in Deutschland sind am Samstag die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Ende gegangen. Zum Abschluss der dreimonatigen Musikreihe mit 133 Veranstaltungen an 74 Orten gastierten der Cellist Daniel Müller-Schott und die NDR Radiophilharmonie in der Neubrandenburger Marienkirche.

Schott, der 1995 zu Beginn seiner internationalen Karriere den Nachwuchswettbewerb der Festspiele „Junge Elite“ gewonnen hatte und seither regelmäßig zu Gast im Nordosten ist, spielte das Cellokonzert von Edward Elgar. Die Zuhörer in der nahezu ausverkauften Konzertkirche bedachten den Solisten und das Orchester unter Leitung von Karl-Heinz Steffens mit lang anhaltendem Applaus. Den fulminanten Schlussakkord in einer an Höhepunkten reichen Spielzeit setzte der Hamburger Klangkörper mit der Sinfonie Nr. 8 von Antonín Dvořák.

Wie Intendant Markus Fein sagte, verzeichneten die Festspiele in ihrem 27. Jahr erneut einen Besucherrekord. Mit 80 000 Gästen, etwa 5000 mehr als in der vorigen Sommersaison, festigten sie ihren Ruf als eines der publikumsträchtigsten Klassik-Festivals in Deutschland. „Es war eine wunderbare und großartige Festspielsaison, die Musiker und Publikum gleichermaßen begeistert hat“, betonte Fein. Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder sagte: „Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2016 waren eine fantastische Werbung für unser Bundesland.“

Nach Angaben des Deutschen Musikinformationszentrums in Bonn rangieren nur das Schleswig-Holstein Musik Festival mit zuletzt rund 151 000 und das Rheingau Musik Festival mit 111 000 Besuchern vor dem Klassik-Fest im Nordosten. Beide Festivals gingen bereits im August zu Ende.

Zu den Höhepunkten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in diesem Sommer zählte Markus Fein die Konzerte der „Weltstars in Redefin“. In der Reithalle des Landgestüts gastierten unter anderem die Cellistin Sol Gabetta und die Pianistin Hélène Grimaud. Die großen Open Airs in Schlossgärten und Parks seien trotz teilweise regnerischen Wetters ebenfalls erneut Publikumsmagneten gewesen. Laut Fein betrug die Platzauslastung aller Konzerte durchschnittlich 90 Prozent, 80 Veranstaltungen waren ausverkauft.

dpa/mv

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