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Östliches Mecklenburg Marx-Statue wird aufgestellt - 10 000 Euro-Spende
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Marx-Statue wird aufgestellt - 10 000 Euro-Spende
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11:42 07.09.2018
Das Karl-Marx-Denkmal liegt auf einer Transportpalette. Quelle: Stefan Sauer/archiv
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Neubrandenburg

Die umstrittene Neubrandenburger Karl-Marx-Statue soll noch in diesem Jahr wieder aufgestellt werden. Die Stadtvertreter beschlossen am Donnerstag, eine private Spende von 10 000 Euro dafür anzunehmen, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Freitag. Ein Ehepaar aus Neubrandenburg hatte dieses Angebot gemacht, um das seit 17 Jahren im Depot liegende Kunstwerk wieder öffentlich zugänglich zu machen. Dazu ist die Stadt laut Denkmalschutzgesetz verpflichtet, sagte der Sprecher. Über die Entscheidung der Stadtvertretung hatte zuvor der Sender NDR 1 Radio MV berichtet.

Wo die 2,20 Meter hohe Bronzefigur stehen soll, ist noch unklar. „Das entscheidet die Stadtverwaltung“, sagte der Sprecher. Stadtplaner würden mehrere Standorte prüfen. Die Statue soll jedoch noch im derzeitigen Marx-Jubiläumsjahr auf einen neuen Sockel montiert werden. In den vergangenen Jahren gab es immer Streit darüber, wo und wie das Denkmal der Öffentlichkeit zurückgegeben werden sollte. Ein von Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) im Frühjahr favorisierter Platz war der Hof der Kunstsammlung, wo das Kunstwerk des Berliner Bildhauers Gerhard Thieme (1928-2018) entideologisiert und historisch eingeordnet öffentlich zu sehen wäre.

Die Statue stand von 1969 bis 2001 im Zentrum von Neubrandenburg - bis 1989 auf dem Marktplatz, dem damaligen Karl-Marx-Platz, später neben der Bibliothek. 2001 wurde das Kunstwerk wegen seines defekten Sockels aus Sicherheitsgründen abgebaut und bei der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft eingelagert.

dpa/mv

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