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Östliches Mecklenburg Nach Messerattacken: Haftbefehl gegen Malchiner erlassen
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Nach Messerattacken: Haftbefehl gegen Malchiner erlassen
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11:15 30.10.2018
Gegen einen Mann aus Malchin wurde ein Haftbefehl wegen Verdachts des zweifachen versuchten Totschlags erlassen. (Symbolbild) Quelle: Heike Lyding/epd
Malchin

Nach Messerattacken auf einen Bekannten und einen Polizisten in Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sitzt ein 43-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Neubrandenburg habe einen Haftbefehl wegen Verdachts des zweifachen versuchten Totschlags erlassen, sagte eine Sprecherin der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Dienstag.

Was war passiert?

Der 43-Jährige habe am 25. Oktober im Streit erst einen Bekannten schwer verletzt und dann auf einen Polizisten eingestochen. Die Beamten waren von Anwohnern in einem Malchiner Mehrfamilienhaus alarmiert worden, weil sie eine laute Auseinandersetzung mitbekommen hatten.

Die Polizisten trafen den angetrunkenen 43-Jährigen im Treppenflur, als dieser gehen wollte, wie eine Polizeisprecherin sagte. Als sie den Mann zur Rede stellten, habe er auf einen Beamten eingestochen. Dieser habe glücklicherweise eine schusssichere Weste getragen, was eine Verletzung am Oberkörper verhinderte. Der 43-Jährige wurde festgenommen, bei ihm wurden 1,9 Promille Atemalkohol gemessen.

Opfer schwer verletzt

Das 55 Jahre alte Opfer wurde in seiner Wohnung gefunden. Der Mann wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht, sei aber nicht in Lebensgefahr. Er habe keinen Grund für den Streit nennen können.

RND/dpa

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