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Östliches Mecklenburg Nach geplatztem Prozess: Angeklagter wieder in Haft genommen
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Nach geplatztem Prozess: Angeklagter wieder in Haft genommen
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16:18 13.09.2018
Ermittler der Polizei sichern in Alt Rehse Spuren nach dem Fund einer Leiche. Quelle: Winfried Wagner
Neubrandenburg/Alt Rehse

Der nach einem geplatzten Prozess freigelassene Mann aus Alt Rehse (Mecklenburgische Seenplatte), der seine Lebensgefährtin zu Tode gefoltert haben soll, ist wieder in Haft. Der 53-Jährige wurde in einem Dorf bei Neubrandenburg festgenommen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Grundlage sei ein Haftbefehl des Oberlandesgerichtes Mecklenburg-Vorpommern, das eine Fluchtgefahr für gegeben hält. Damit hatte das OLG eine Entscheidung des Landgerichtes von vor gut einer Woche korrigiert.

Prozess nach Besetzungsschwierigkeiten geplatzt

Der Prozess gegen den 53-Jährigen war wegen Besetzungsschwierigkeiten der Kammer geplatzt. In dem Zuge hatte das Landgericht  Neubrandenburg den Angeklagten, der seit  zwei Jahren in Untersuchungshaft war, freigelassen. Die Richter sahen keine Fluchtgefahr und meinten, dass von dem 53-Jährigen keine Gefahr mehr ausgehe. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft Beschwerde beim Oberlandesgericht in Rostock ein, dass nun den Haftbefehl erließ.

TV-Sternchen litt an Hunger und Durst und starb

Der 53-Jährige soll seine Lebensgefährtin Sarah H., die als Kandidatin der Kuppelshow „Schwer verliebt“ bundesweit bekannt geworden war, 2016 in seinem Haus im Streit nackt an ein Bett gefesselt und mit einer Peitsche misshandelt haben. Danach ließ er die 32-jährige Frau gefesselt liegen, wo sie Hunger und Durst litt und später starb. Der Mann war im März 2017 wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Freiheitsberaubung mit Todesfolge zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte einer Revision der Verteidigung stattgegeben und eine Neuverhandlung angeordnet.

kst

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