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Östliches Mecklenburg Neubrandenburg soll „Viertorestadt“ heißen
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Neubrandenburg soll „Viertorestadt“ heißen
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14:51 11.03.2019
Blick auf die „Viertorestadt“ Neubrandenburg aus Richtung Behmshöhe. Quelle: Norbert Fellechner
Neubrandenburg

Die Stadt Neubrandenburg soll nach dem Willen vieler Bürger den Namenszusatz „Viertorestadt“ erhalten. Das hat die gut einmonatige Abstimmung relativ eindeutig ergeben, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte. Von knapp 3800 Stimmen entfielen mehr als 3400 auf diese Variante, die auf die mittelalterliche Stadtbefestigung Neubrandenburgs mit Backsteinmauer, Wall und ihren Stadttoren zurückgeht. Mit einer Mehrheit für die Variante „Vier-Tore“ hatten Experten gerechnet, da die Stadt sich auch vor 1990 als „Viertorestadt“ präsentiert hatte.

Auf die Varianten „Tollenseseestadt“ und „Hochschulstadt“, für die auch gestimmt werden konnte, entfielen je rund 190 und 160 Stimmen. Nun müssten abschließend die Stadtvertreter über den Zusatznamen entscheiden. Ziel der Aktion ist nach Angaben von Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) eine höhere Identifikation der rund 65 000 Einwohner mit Neubrandenburg.

Die Stadt am Tollensesee gilt als wirtschaftlicher Schwerpunkt im Osten Mecklenburg-Vorpommerns und ist nach Rostock und Schwerin die drittgrößte Stadt im Nordosten.

Winfried Wagner