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Östliches Mecklenburg Prozess um Doppelmordversuch an Dönerlokal fortgesetzt
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Prozess um Doppelmordversuch an Dönerlokal fortgesetzt
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10:44 11.10.2018
Das Justizzentrum mit dem Sitz des Landgericht. Quelle: Bernd Wüstneck/archiv
Neubrandenburg

Am Landgericht Neubrandenburg ist der Prozess um zwei blutige Messerattacken vor einem Neubrandenburger Dönerlokal fortgesetzt worden. Die Kammer befragt zunächst einen Gerichtsmediziner zu den Verletzungen der Opfer, dann sollte ein Experte die psychische Verfassung des 29-jährigen Angeklagten bei der Tat bewerten. Am Nachmittag sollten erste Plädoyers gehalten werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Asylbewerber aus der Türkei, der im Kreis Teltow-Fläming bei Berlin gemeldet war, zweifachen versuchten Mord vor. Er hatte vor Gericht gestanden, am 18. Mai - einem Freitagabend - mit einem langen Messer vor dem Imbiss am Rathaus plötzlich von hinten auf einen 31-jährigen Bekannten und seine deutsche Ex-Freundin eingestochen zu haben. Als Motiv gab er Eifersucht an. Er habe die 38-jährige Frau und den Mann aber nicht töten wollen. Beide Opfer überlebten dank Notoperationen.

dpa/mv

Am Landgericht Neubrandenburg wird heute der Prozess um zwei blutige Messerattacken vor einem Döner-Lokal fortgesetzt.

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