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Östliches Mecklenburg Prozess um Sicherungsverwahrung wegen Totschlags begonnen
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Prozess um Sicherungsverwahrung wegen Totschlags begonnen
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14:44 11.05.2018
Wappen an der Uniform eines Justizbeamten im Saal im Landgericht Neubrandenburg. Quelle: Bernd Wüstneck/archiv
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Neubrandenburg

Vor dem Landgericht Neubrandenburg hat am Freitag ein Verfahren gegen einen Mann begonnen, der Anfang Januar in einer Kleingartenanlage einen Bekannten im Streit erwürgt haben soll. Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft soll der 51-Jährige dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden. Einem Gerichtssprecher zufolge hat ein psychiatrischer Gutachter die Schuldunfähigkeit des Mannes festgestellt. Der Angeklagte hatte die Tat bei der Polizei und auch vor dem Haftrichter zugegeben. Die Verhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Opfer und Beschuldigter sind Spätaussiedler aus Russland, lebten in Neubrandenburg und kannten sich schon länger. Sie sollen wegen der getrennt lebenden Ehefrau des 51-Jährigen in Streit geraten sein. Die tätliche Auseinandersetzung endete für den 36-Jährigen tödlich. Der Verdächtige hatte nach dem Vorfall selbst die Rettungskräfte gerufen, die dem Opfer aber nicht mehr helfen konnten.

Für die Verhandlung sind zwei Tage angesetzt. Der nächste Termin ist für Montag (14. Mai) geplant. Dann wird möglicherweise auch eine Entscheidung verkündet.

dpa/mv

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