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Östliches Mecklenburg Staatsschutz ermittelt nach Brand in Demmin
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Staatsschutz ermittelt nach Brand in Demmin
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12:49 07.05.2018
Ein Löschfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht ist zu sehen. Quelle: Daniel Bockwoldt/archiv
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Demmin/Neubrandenburg

Zwei Tage nach einem Brand am Lübecker Speicher in Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler schließen eine Brandstiftung im Zusammenhang mit einem geplanten Konzert der linken Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ nicht aus, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Neubrandenburg sagte. Die Gruppe soll an diesem Dienstag auf dem direkt an den Speicher angrenzenden Hafengelände spielen, um damit gegen einen Aufmarsch von Neonazis zu protestieren.

Das Feuer war nach Polizeiangaben an einem alten Fenster mit Holzrahmen ausgebrochen. Die Fensteröffnung selbst sei zugemauert. Der Speicherbesitzer hatte den Brand den Angaben zufolge am Samstagvormittag entdeckt und mit einem Feuerlöscher erstickt. Anschließend habe die Feuerwehr noch einmal nachgelöscht. Der Schaden betrage rund 500 Euro, hieß es. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf das Tatgeschehen geben können.

Seit Jahren demonstrieren Neonazis am Tag der Befreiung durch Demmin, um am Hafen einen Kranz in die Peene zu lassen. Von Ende April bis zum 3. Mai 1945 hatten sich Hunderte Demminer und Flüchtlinge das Leben genommen, als die Rote Armee die Kleinstadt besetzte. Gegen den Marsch der Neonazis organisiert das Bündnis „Demmin Nazifrei“ ebenfalls am Hafen ein „Friedensfest“ und einen Stadtspaziergang.

dpa/mv

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