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Östliches Mecklenburg Start mit Uraufführung von Orgel-Auftragswerk
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Start mit Uraufführung von Orgel-Auftragswerk
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07:01 15.06.2018
Zum Auftakt der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wird erneut ein Werk auf der Orgel erklingen. Quelle: Winfried Wagner/archiv
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Schwerin/Neubrandenburg

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern breiten in diesem Sommer wieder einen Klangteppich klassischer Musik über das Land. Den Auftakt macht am Freitag das NDR Elbphilharmonie Orchester, das zur Saisoneröffnung in der Konzertkirche Neubrandenburg gastiert. Der renommierte Klangkörper aus Hamburg hat seine Heimstatt in der Anfang 2017 eröffneten Elbphilharmonie, die für ihre exzellente Akustik gerühmt wird. Doch auch die zum Konzertsaal umgebaute, gut 700 Jahre alte Marienkirche in Neubrandenburg gilt bei Musikern und Zuhörern gleichermaßen als erstklassige Adresse. In dieser Festspielsaison finden dort sieben Konzerte statt.

Zum Auftakt erklingen unter Leitung von Pablo Heras-Casado Werke von Johannes Brahms und Antonin Dvořák. Als Solisten sind der Pianist Francesco Piemontesi und der Organist Sebastian Küchler-Blessing mit dabei. Wie die Festspielleitung mitteilte, wird Küchler-Blessing erstmals ein Auftragswerk spielen, das der US-amerikanische Ausnahme-Pianist Kit Armstrong als Festspiel-Ouvertüre komponierte. Armstrong hatte 2014 im Festival-Nachwuchswettbewerb „Junge Elite“ den Solistenpreis gewonnen und bestreitet in diesem Jahr als Künstler in Residence allein 24 Konzerte.

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern bieten ihrem Publikum bis Mitte September rund 150 Konzerte und Veranstaltungen. Dabei werden Klassikstars wie die Geiger Daniel Hope und Julia Fischer, die Pianisten Hélène Grimaud und Igor Levit sowie der Dirigent Christoph Eschenbach im Nordosten zu erleben sein.

Neben etablierten und meist schnell ausverkauften Formaten wie die Sinfonie-Konzerte in der Reithalle von Redefin, im Park von Schloss Bothmer oder in der Festspielscheune von Ulrichshusen gibt es auch Neuerungen. So werden erstmals Doppelkonzerte veranstaltet, bei denen das gleiche Stück zwei Mal hintereinander gespielt wird. Wie Festspiele-Intendant Markus Fein weiter sagte, werden erneut auch neue Spielorte für die Klassik erschlossen, unter anderem in Kummerow, Steinfurth, Torgelow und Neuhaus.

„Veranstaltungen im ländlichen Raum gehören zur DNA der Festspiele“, sagte Fein bei der Programmvorstellung. Die Vielfalt des Programms und der Bühnen mache den besonderen Reiz der Festspiele aus und locke in jedem Jahr ein großes Publikum in den Nordosten. Im Vorjahr zählten die Veranstalter insgesamt 90 000 Gäste. Damit festigten die Festspiele ihren Ruf als drittgrößtes Klassik-Festival Deutschlands.

dpa/mv

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