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Östliches Mecklenburg Was heute wichtig wird in MV
Mecklenburg Östliches Mecklenburg Was heute wichtig wird in MV
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15:04 18.12.2017
Das Theater Stralsund, eine Spielstätte des Theater Vorpommern, das mit dem Theater Neubrandenburg/Neustrelitz fusionieren soll. Quelle: Stefan Sauer
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Neubrandenburg/Neustrelitz/Stralsund/Greifswald/Schwerin

Treffen zur umstrittenen Theater-Reform im Kultusministerium

Die umstrittene Fusion der Theater im Osten Mecklenburg-Vorpommerns ist am Montag Thema eines internen Treffens im Schweriner Kultusministerium. Die Gesellschafter des Theaters Vorpommern (Stralsund/Greifswald) und der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz wollen beraten, ob der vom Land für 2018 angestrebte Zusammenschluss überhaupt noch zu realisieren ist. Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) hatte zuletzt erklärt, dass so große Differenzen aufgetreten sind, dass die Fusion kurz vor dem Scheitern steht.

Beide Häuser sollten aus Kostengründen zu einem Staatstheater Nordost fusionieren. Zwei Orchester sollten zusammengelegt und das Gros der Opern- und Theaterproduktionen nach Vorpommern gehen. Das sorgt seit Jahren für großen Widerstand an der Seenplatte. Auch die Linksfraktion im Landtag hatte einen Stopp der Fusionspläne verlangt.

Cannabis vom Reiterhof – Urteil gegen Vater und Sohn erwartet

Schwerin. Am Landgericht Schwerin wird am Montag das Urteil gegen einen 52-jährigen Reitstallbesitzer und seinen 29 Jahre alten Sohn wegen Drogenhandels erwartet. Die beiden hatten gestanden, in einer Halle auf ihrem Hof bei Hagenow im Landkreis Ludwigslust-Parchim eine professionelle Cannabis-Plantage betrieben zu haben. Die Polizei stellte dort im Mai dieses Jahres mehr als 1000 erntereife Pflanzen sicher.

Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrem Plädoyer fünf Jahre Gefängnis für den Vater sowie vier Jahre und drei Monate für den Sohn. Außerdem solle den beiden Angeklagten insgesamt 187 000 Euro an Vermögen entzogen werden, was ihren Einkünften aus dem Marihuana-Verkauf entspricht. Die Verteidiger hielten in ihren Schlussvorträgen Haftstrafen von unter vier Jahren für angemessen.

Prozess wegen Landfriedensbruch – „Fischfilet“-Sänger vor Gericht

Güstrow. Drei Männer, darunter der Sänger der linken Punkband „Feine Sahne Fischfilet“, Jan Gorkow, müssen sich am Montag wegen Landfriedensbruch vor dem Güstrower Amtsgericht verantworten. Die Angeklagten im Alter von 30 und 25 Jahren sollen im Mai 2015 Flaschen und Stühle eines Restaurants auf eine Gruppe der rechten Szene geworfen haben, teilte das Amtsgericht mit. Zu der Auseinandersetzung war es am Rande einer Kundgebung von Flüchtlingen auf dem Markt der Stadt gekommen, nachdem sich eine Gruppe Rechtsextremer, unter ihnen ein damaliger NPD-Politiker, der Kundgebung genähert hatte. Im Internet rufen linke Gruppen zu Protesten vor dem Gericht auf.

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