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1:5 gegen Greifswald: Pastow geht die Kraft aus

1:5 gegen Greifswald: Pastow geht die Kraft aus

Spitzenreiter der Verbandsliga war eine Nummer zu groß für die Rand-Rostocker / RFC rückt vor auf Rang drei

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Rostock Der SV Pastow (13./19) hat in der Fußball-Verbandsliga gegen Spitzenreiter Greifswalder FC (jetzt 53 Punkte) eine Hälfte lang gut mitgehalten, verlor dann aber noch klar. Der Rostocker FC (3./40) überzeugte gegen den Güstrower SC (7./30) und ist neuer Tabellendritter. Der FC Förderkader René Schneider hatte spielfrei.

 

OZ-Bild

Pastows Johannes Grahl (blaues Trikot) behauptet gegen Dan Sendroiu den Ball.

Quelle: Johannes Weber

SV Pastow — Greifswalder FC 1:5 (1:1). Nach zwei Siegen in Folge startete Pastow mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den Tabellenführer. Nach zehn Minuten durften die Hausherren sogar jubeln, als Philip Mansour die starke Vorarbeit von André Schulz zum 1:0 verwertete. „Wir haben im ersten Durchgang einen guten Beitrag zu einem ansehnlichen Spiel geliefert“, meinte Pastow-Trainer Andreas Seering.

Seine Abwehr geriet nach der Führung jedoch unter Dauerbeschuss. Zum Glück der Gastgeber ließen die Greifswalder bis zur 34. Minute viele gute Chancen kläglich aus. Dann glich Damian Staniszewski sehenswert für die Gäste aus, die nach dem Seitenwechsel die Partie endgültig drehten. Pastow hatte gegen den spielfreudigen GFC im zweiten Durchgang nicht viel entgegenzusetzen.

„Am Ende mussten wir dem hohen Tempo Tribut zollen. Greifswald hat das clever gemacht und steht zurecht ganz oben“, sagte Seering.

SV Pastow: Zimmermann — Stroteich, Lex, Lindemann, Hickstein — Patzenhauer — A. Schulz (78. Felske), Grahl, Mansour (46. Hapke), Johl — Rudlaff (70. Knaak).

Tore: 1:0 Mansour (10.), 1:1 Staniszewski (34.), 1:2, 1:3 Olszar (50., 55.), 1:4 Lösel (73.), 1:5 Chougourou (88.).

Schiedsrichter: Marco Semrau (Neustadt-Glewe). Zuschauer: 110.

Rostocker FC — Güstrower SC 4:2 (1:0). „Ich war sehr zufrieden mit unserer Leistung. Das Ergebnis hätte höher ausfallen können“, resümierte Jan Kistenmacher. Der RFC-Trainer durfte sich zu Beginn bei Torhüter Patrik Brencic bedanken, der die Hausherren vor einem Rückstand bewahrte.

Daraufhin übernahmen die Rostocker die Spielkontrolle und gingen durch den Treffer von Tony- Glen Siegmund in Führung. Der Mittelfeldspieler und seine Teamkollegen erhöhten kurz nach dem Wiederanpfiff auf 4:0. „Güstrow darf sich bei seinem Torhüter bedanken, der weitere Chancen von uns stark vereitelte“, kommentierte Kistenmacher. Der 42-Jährige wechselte erstmals in dieser Saison André Rokita (früher Hansa U 19) ein. „Ein Junge mit Perspektive“, so Kistenmacher.

Rostocker FC: Brencic — Mosch, BenCadi (75. Afghanyar), Schindel, Dojahn — Pett, Botici — Siegmund (78. Rokita), Kalkavan, Dos Santos (71. Haase) — Maletzke.

Tore: 1:0, 2:0 Siegmund (37., 51.), 3:0 Pett (57.), 4:0 Schindel (72.), 4:1, 4:2 Mihajlovic (87., 90.). Schiedsrichter: Ivan Prgomet (Schweden). Zuschauer: 245.

Mehr zur Verbandsliga unter:

www.oz-sportbuzzer.de

Von jw

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