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Rostock 100 neue Bücher für das „Hummelhus“
Mecklenburg Rostock 100 neue Bücher für das „Hummelhus“
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00:00 20.03.2013
Norbert Lüdde mit Büchern: Fenja Frank (5) und Mohammad Ahmed (4) blättern mit Claudia Hufbach (l.) und Martina Czesla. Quelle: Vanessa Kopp
Evershagen

Mit zwei Geschenkkartons hat Norbert Lüdde, Regionalgeschäftsführer der Rostocker Barmer Versicherung, die integrative Kindertagesstätte „Hummelhus“ in Evershagen. 100 Eltern-Ratgeber hat er im Gepäck, die er dem Kindergarten spendet. „Wir wünschen uns, dass viele Eltern unseren Ratgeber ,Du bist mir wichtig‘ lesen können“, sagt Lüdde. „Wie Kinder aufwachsen, beeinflusst nicht nur ihre Eigenschaften und Fähigkeiten, sondern prägt auch ihre Persönlichkeit.“ Die Mitarbeiter des Kindergartens wollen ihn dabei unterstützen.

„In jeder unserer neun Kindergartengruppen werden wir einige Leihexemplare für die Eltern bereitstellen“, sagt Claudia Hufenbach, stellvertretende Leiterin der Kita. „Zudem wollen wir mit den Eltern in Workshops oder Versammlungen verschiedene Themenbereiche aus dem Buch erarbeiten und ihnen nahebringen.“

Das „Hummelhus“ läuft unter der Trägerschaft des Diakonievereins des Kirchenkreises Rostocker Stadtmission. Neben dem Kindergarten befinden sich in dem Haus ein Krippe und ein Hort. 138 Kinder zählt der Kindergarten, 36 davon benötigen zusätzliche Förderung. „Wie zeichnen uns durch eine alltagsintegrierte Sprachheilförderung der Kinder aus,“ sagt Martina Czesla, Logopädin und psychopädagogische Kindertherapeutin des „Hummelhus“.

Mit täglichen Übungen trainiert sie die Sprachförderung der Kinder. „Ich mache meine Übungen mit allen Kindern zusammen“, so die 45-Jährige. „So werden alle Kinder gefördert. Für die ist das nicht besonders.“ Fast alle Kindergärten in Rostock sind integrativ. Aber: „In anderen Kindergärten sind oft nur ein bis zwei Gruppen so organisiert, bei uns sind es alle.“

Die besondere Betreuung sei den Mitarbeitern im „Hummelhus“ wichtig. „Im letzten Jahr bereiten wir die Vorschüler gezielt auf die Schule vor, so dass alle in der Regel auf dem gleichen Niveau sind“, sagt Martina Czesla.

Vanessa Kopp

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