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Rostock 20 Jahre Heidetreff: Ein Haus für jedes Alter und Interesse
Mecklenburg Rostock 20 Jahre Heidetreff: Ein Haus für jedes Alter und Interesse
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03:45 05.09.2013
Jolanta Bormann, Heidrun Lehnert, Dagmar Bannenberg und Antje Friesecke (v.l.) stehen für den Heidetreff. Quelle: Jürgen Falkenberg
Gelbensande

Eigens aus Elmshorn reiste Heidrun Lehnert (58) an den Ort einstigen Wirkens. Sie wollte bei „20 Jahre Heidetreff“ in Gelbensande dabei sein. Lehnert, Elena und Feliks Li sowie Karin Eckert erlebten das Wachsen und Werden des Treffs mit einem Angebot für alle Alters- und Interessengruppen.

Die Chroniken aus 20 Jahren füllen Regale. Von den Anfängen spricht Antje Friesecke. Einst Kindergärtnerin, begründete sie mit Modyam Bidabel auf ABM-Basis das Frauen- und Mädchenzentrum in Trägerschaft der Volkssolidarität. „Vom Frauenfrühstück bis zu Ferienreisen mit Kindern war es eine breite Palette“, erinnert sie sich. Jolanta Bormann, VS-Finanzreferentin, begleitete die Entwicklung. Modyam Bidabel leitete bis 1997 die Einrichtung in der frühreren Konsum-Gaststätte, 1996 als Heidetreff benannt. Seither führt Dagmar Bannenberg (50), zuvor tätig in der Seniorenbetreuung, mit Ehrenamtlichen den Treff. Im „Haus für Alle“, seit 2012 im neuen Gemäuer, hat der Heidechor sein zu Hause. Hier gibt es seit 1997 den Jugendclub. Es treffen sich Senioren, hier arbeitet die interkulturelle Gruppe „Cecilie“. Länderabende, Ausflüge, Kinderprojekte, Kochen und Nähen, Sport: Alles gehört dazu. „In den 20 Jahren gab es viele, immer wieder wechselnde Projekte“, sagt Dagmar Bannenberg. Die Integration von Spätaussiedlern gehört dazu. Auch heute hat Migrantenbetreuung Bedeutung. Andere Projekte wie die Beratungs- und Betreuungsstätte „Oase“ sind Vergangenheit an. „Der Heidetreff ist weit über den Ort hinaus bekannt. Das sollte auch so bleiben“, sagt Jolanta Bormann.

Jürgen Falkenberg