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Rostock 24-Stunden-Kitas: Land als Arbeitgeber soll zahlen
Mecklenburg Rostock 24-Stunden-Kitas: Land als Arbeitgeber soll zahlen
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14:36 11.05.2018
Rostocks Sozialminister Steffen Bockhahn. Quelle: Jens Büttner/archiv
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Rostock

In der Diskussion um die künftige Finanzierung der 24-Stunden-Kitas hat Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) die Forderung des Landes nach einer Beteiligung der Arbeitgeber an den Mehrkosten begrüßt. Dabei müsse das Land als Arbeitgeber mit gutem Beispiel vorangehen, sagte Bockhahn am Freitag. Die Rostocker 24-Stunden-Kita – eine von sieben in Mecklenburg-Vorpommern – sei insbesondere auf Wunsch der Polizei und der Uni-Medizin eröffnet worden. „Eine finanzielle Beteiligung beider Institutionen an den Mehrkosten steht bislang jedoch aus.“

Die 24-Stunden-Kitas stehen ab 2019 möglicherweise vor einem Finanzproblem. Das Bundesprogramm, mit dem der Aufbau und der Betrieb der 24-Stunden-Kitas gefördert wird, läuft Ende 2018 aus. In den vergangenen drei Jahren waren rund 500 000 Euro aus dem Programm nach Mecklenburg-Vorpommern geflossen. Daraus war auch ein Teil der Zusatzkosten finanziert worden, die den Kitas durch den 24-Stunden-Betrieb entstehen. Ein Sprecher des Sozialministeriums hatte am Mittwoch gesagt, das Land erwarte, dass sich künftig die Arbeitgeber, die von der 24-Stunden-Kita profitieren, an den Kosten beteiligen.

dpa/mv

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