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30 Künstlernamen im Lostopf

Rostock 30 Künstlernamen im Lostopf

Partnerschaften für „Hausbesuch“ am 9. Juni kamen am Sonnabend auf originelle Weise zustande

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Dr. Christiane Neuschäfer (r.) mit Bildhauerin Kit Kjaerbye

Quelle: Foto: Werner Geske

Rostock. Am 9. Juni werden sich zum dritten Mal private Räume im Bahnhofsviertel für Werke der Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Skulptur, für Konzerte und Lesungen öffnen. Rund 30 Künstlerinnen aus MV, Dänemark und Polen stellen in Wohnungen, Büros, Praxen oder Ateliers ihre Werke aus. Die Kunstschau an vielen Orten trägt den Namen „Hausbesuch“ und will 2018 einen Beitrag zum 800. Jubiläum Rostocks leisten. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass sich dem Besuch eine Kunstauktion am 10. Juni anschließt. Dies kündigte Malerin Grit Sauerborn, von der Kulturinitiative P.ART am Sonnabend im Max-Samuel-Haus an. „Unser Anliegen ist es, Menschen und Kunst an ungewöhnlichen Orten zusammenzubringen“, betonte Sauerborn. Sonnabend luden P.ART, der Rostocker Frauenkulturverein und das Max-Samuel-Haus traditionell schon Monate vorm Hausbesuch ein, um Gastgeber und Künstler auf originelle Art miteinander in Kontakt zu bringen. Dazu wurde auch diesmal ein Lostopf gefüllt, aus dem Künstlernamen gezogen werden konnten. Ines Reimers aus der Lessingstraße war sich anschließend sicher, mit der Papierkünstlerin Anke Meixner aus Zarrentin das große Los gezogen zu haben: „Ich freue mich riesig darüber, dass sie mein Gast sein wird. Wir gehen auch gleich in meine Wohnung, damit sie weiß, welche Ausstellungsmöglichkeiten sie hat.“ Auch Meixner war die Vorfreude auf das Ereignis anzumerken: „Gehört habe ich schon viel vom Hausbesuch. Dass ich dazu eingeladen wurde, macht mich stolz.“

Allgemeinmedizinerin Dr. Christiane Neuschäfer, mit Praxis am Schillerplatz, hatte mit der dänischen Bildhauerin Kit Kjaerbye einen guten Griff getan, wie sie schmunzelnd versicherte: „Ich stelle meine Diensträume zur Verfügung. Beim letzten Hausbesuch war ich Besucher und ganz begeistert. Deshalb jetzt der Rollentausch.“

Werner Geske

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