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Rostock 300000 Euro für Rostocker Forscher
Mecklenburg Rostock 300000 Euro für Rostocker Forscher
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00:00 19.10.2017
Bronzegussexperiment am Ausgrabungsort. Quelle: Foto: Uwe Sperling
Stadtmitte

Der neu eingerichtete Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte am Heinrich-Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften der Universität Rostock hat von der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Bewilligung eines dreijährigen Forschungsprojekts im Baltikum erhalten.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans- Jörg Karlsen und Dr. Uwe Sperling wird ab Jahresbeginn 2018 im östlichen Baltikum geforscht. Das interdisziplinäre Programm ist Ergebnis einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Universitäten Rostock und Tartu (Estland). Das Projekt „Bronzeverarbeitung in der Ostseeprovinz. Archäologische und experimentelle Studien zur Produktion und Verwertung von Metallen im bronzezeitlichen Estland“ befasst sich mit Fragen zur Metallverarbeitung in der Bronzezeit, die im heutigen Estland offenbar einen Zeitraum von etwa 1800 bis 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung umspannte.

Gemeinsam mit ihren baltischen Kollegen werden die Rostocker die Ausgrabungen im sogenannten Burgberg von Asva (Estland) fortsetzen, an einem für seine Fülle und Qualität der archäologischen Funde bekannten Produktions- und Handelsplatz. Untersucht werden Spuren der Werkplätze von Bronzegießern, um mehr über die technisch-praktischen Möglichkeiten und Fähigkeiten der Metallhandwerker zu erfahren. Von Interesse sind darüber hinaus die sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, um den Import von Kupfer und Zinn aus dem Alpenraum und dem Balkan zur Bronzeherstellung in das Baltikum nachvollziehen zu können. Über materialtechnische Aspekte der Metallverarbeitung in der Bronzezeit sollen archäologische Experimente und begleitende Metallanalysen an Originalfunden und Kopien aufklären.

Das Ziel der Froschungsarbeit ist eine verbesserte Daten- und Informationsgrundlage zur Bewertung der offensichtlich sehr komplexen sozialen und wirtschaftlichen Organisationsstrategien prähistorischer Gemeinschaften selbst in Randgebieten der Ostseeregionen.

OZ

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