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80 Jahre St.-Georg-Apotheke

Steintor-Vorstadt 80 Jahre St.-Georg-Apotheke

Am 4. Mai 1937 eröffnete Apotheker Max Klotz das Haus am St.-Georg-Platz

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80 Jahre am Ort: die St.-Georg-Apotheke

Quelle: Foto: Jürgen Falkenberg

Steintor-Vorstadt. Am 4. Mai 1937 eröffnete der Apotheker Max Klotz am St.-Georg-Platz, Ecke Alexandrinenstraße (heute Blücherstraße), in den Räumen der ehemaligen Konditorei Drude die elfte Apotheke der Stadt Rostock, die damals 100000 Einwohner groß war. Bis heute befindet sich die St.-Georg- Apotheke am gleichen Ort, denn der Schutzpatron St. Georg hielt wohl auch in den Bombennächten seine Hand über das Haus. Während andere Apotheken in Schutt und Asche versanken, konnte Max Klotz nach Reparaturen die Notversorgung wieder aufnehmen.

Max Klotz starb, die St.-Georg-Apotheke wurde verstaatlicht. In den Zeiten des Mangels wurde Dr. Hans Feldmeier mit der Leitung der Apotheke beauftragt. Bis 1985 hatte er diese Funktion inne. Jürgen Braun, von 1964 bis 2002 mit dem Haus verbunden, erinnert sich: „Hans Feldmeier stand für zuverlässige Leistungsfähigkeit der Pharmazie.“ Ihren guten Ruf erwarb sich die Apotheke durch Hausspezialitäten, wie etwa selbst gefertigte Schmerztabletten, Frostsalbe, Pepsinwein und auch ein Kosmetikum – die Chiona-Creme á la Nivea.

Im Jahr 1962 wurde St. Georg Kreisapotheke für die Versorgung aller Apotheken in Stadt und Land. Weitere Verwaltungs-, Lager- und Laborräume wurden im Hause „erkämpft“, wie Jürgen Braun es formulierte. Fast 40 Mitarbeiterinnen waren hier tätig.

1985 gab es eine Zäsur. Das „Pharmazeutische Zentrum“, ein sozialistischer Großbetrieb, wurde gegründet. Oberpharmazierat Hans Feldmeier wurde sein Direktor, Pharmazierat Jürgen Braun über leitete nun die St-Georg-Apotheke, 2002 übernahm der Apotheker Jörg Fenner die Regie. Jürgen Braun fasst achtzigjährige Geschichte so zusammen: „Jubiläen sollten Anlass sein, sich dankbar und auch ein wenig stolz des Erreichten zu erinnern.“

Jürgen Falkenberg

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