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Ab die Post für fairen Handel

Stadtmitte Ab die Post für fairen Handel

Mit 15 Projekten bewirbt sich Rostock als Fairtrade-Hauptstadt 2013.

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Die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Rostock“ schickt mit Bausenator Holger Matthäus die Bewerbungsunterlagen ab.

Quelle: Karsten Wilke

Stadtmitte. Die Hansestadt Rostock beteiligt sich nach 2011 in diesem Jahr zum zweiten Mal am Wettbewerb um den Titel der „Hauptstadt des fairen Handels“. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Rostock“ haben in den vergangenen Monaten insgesamt 15 Projekte begleitet, auf die sich die Bewerbung stützt. Dazu zählen neben der Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen zur Vernetzung auch die Organisation spezieller Veranstaltungen zum fairen Handel sowie Recherchen und besondere Angebote.

Gestern schickte Bausenator Holger Matthäus (Grüne) die Bewerbungsunterlagen ab. „Es genügt nicht, im Fernsehen die Kinder mit den wund gearbeiteten Händen zu bedauern, man muss sich auch für einen fairen Handel einsetzen“, sagt er. Es seien alle Rostocker aufgerufen, sich an dem Fairtrade-Projekt zu beteiligen. „Es gilt, Sachen zu kaufen, von deren Erlös die Arbeiter in den Produktionsländern vernünftig Leben können“, sagte er. Solche Produkte — wie zum Beispiel Kaffee — seien mit dem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet.

Erstmals werden neben fünf Hauptpreisen bei dem Wettbewerb und die „Hauptstadt“ im Gesamtwert von 100 000 Euro auch fünf Sonderpreise für herausragende Einzelprojekte vergeben, die mit jeweils 1000 Euro dotiert sind. „Damit lassen sich eine Menge Projekte in Schwung bringen“, sagt Matthäus.

„Neben der Sensibilisierung des Handels ist natürlich auch die politische Bildungsarbeit an Schulen oder im Rostocker Ökohaus ein wichtiger Bestandteil der Fairtrade-Arbeit“, findet der Rostocker Projektkoordinator Bauke von Rechenberg.

 

Karsten Wilke

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