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Ärger über Autos und Radfahrer in Fußgängerzone

Rostock Ärger über Autos und Radfahrer in Fußgängerzone

Die Bewohner im Rostocker Stadtteil Lütten Klein fordern seit Jahren mehr Unterstützung von Stadt und Polizei. Doch warum ändert sich nichts?

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Vor allem zu den Öffnungszeiten der Geschäfte parken Autofahrer auf dem Lütten Kleiner Boulevard.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Anwohner und Ortsteilvertreter im Rostocker Stadtteil Lütten Klein sind verzweifelt. Seit Jahren fordern sie Unterstützung, um Falschparkern und rasenden Radfahrern in ihrer Fußgängerzone beizukommen. Doch es passiert nichts, sagt Ortsbeiratschefin Gabriele Bolz (CDU): „Wir fühlen uns von der Stadt im Stich gelassen.“

Laut Rostocker Stadtamt fehlen die rechtlichen Grundlagen, um stärker gegen Falschparker durchzugreifen. „Die Zusatzbeschilderung ,Lieferverkehr frei’ ermöglicht in der Fußgängerzone das Be- und Entladen sowie Nebenverrichtungen bis zu 20 Minuten“, teilt das Amt mit. Die Politessen seien daher gesetzlich dazu verpflichtet, Vornotierungen vorzunehmen und entsprechende Nachkontrollen durchzuführen.

Innerhalb der erlaubten 20 Minuten würden die mutmaßlich ordnungswidrig parkenden Fahrzeuge jedoch häufig wieder entfernt. „Aus diesem Grund sind Sanktionen, wie Verwarnungen, nur selten möglich“, so die Stadtverwaltung. Aus Sicht von Bolz helfen aber nur empflindliche Strafen und sofortiges Abschleppen. „Es muss an den Geldbeutel gehen“, sagt die Ortsbeiratschefin. 

Probleme bereiten in der Fußgängerzone zudem rücksichtslose Radfahrer, so Bolz weiter. „Gerade ältere Mitbewohner sind hier doch sehr schnell unterwegs.“ Die Polizei, die den fließenden Verkehr überwacht, kennt das Problem. „Wir werden die Kontrollen in den kommenden Wochen verstärken“, sagt Polizeisprecherin Dörte Lembke.

Wornowski André

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