Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Altstadt macht sich weiter flott: Neuer Anstrich für vier Häuser

GÜSTROW Altstadt macht sich weiter flott: Neuer Anstrich für vier Häuser

Güstrows Altstadt richtet sich Stück für Stück wieder her. Viele Gebäude wurden bereits mit Fördermitteln saniert, aber noch immer gibt es in fast jeder Straße Häuser, ...

Voriger Artikel
Streit der Klavierhändler
Nächster Artikel
Lucke: Wir sind keine Rechtspopulisten

Das Haus in der Hirtenstraße ist sanierungsbedürftig.

Quelle: Mathias Otto

Güstrow. Güstrows Altstadt richtet sich Stück für Stück wieder her. Viele Gebäude wurden bereits mit Fördermitteln saniert, aber noch immer gibt es in fast jeder Straße Häuser, die einen dringenden Anstrich nötig haben. Vier Objekte werden jetzt auf Vordermann gebracht und mit Städtebaufördermitteln finanziert. Insgesamt handelt es sich um eine Summe von 250 095 Euro aus dem städtebaulichen Sondervermögen „Altstadt“. Die Mitglieder des Hauptausschusses stimmten der Ausgabe einstimmig zu.

Nach Umsetzung der ersten Maßnahme soll das Straßenbild in der Hirtenstraße aufgewertet werden und hier zusätzlicher Wohnraum entstehen. Die Fassade am Haus in der Hirtenstraße 8 und 9 hat besonders gelitten, die letzte Sanierung liegt in dem mittlerweile leerstehenden Gebäude fast 30 Jahre zurück. „Die Wohngebäude weisen Schäden und Mängel auf, die den heutigen Anforderungen an gesunde Wohnverhältnisse nicht mehr entsprechen“, lautet die Begründung vom Stadtentwicklungsamt. 128 350 Euro sind nötig. Die Profile und das Gesims sollen auch nach den Arbeiten erhalten bleiben. Eine Wohnung muss indes einer Durchfahrt weichen. Hierzu schafft der Eigentümer Platz auf dem Hof.

Auch an dem Haus in der Kleinen Wallstraße 2 muss dringend die Fassade ausgebessert werden. „Der neue Eigentümer plant, für 44 535 Euro an dem Gebäude die baulichen Missstände an der Hofseite zu beseitigen, die durch die nicht fertiggestellte Sanierung durch den vorherigen Eigentümer verursacht wurden“, so die Begründung. Aufgrund der sichtbaren Mängel an der Außenhülle auf der Hofseite ist derzeit eine Wohnung nicht nutzbar und die anderen nur eingeschränkt bewohnbar.

In der Philipp-Brandin-Straße 5 haben Holzschädlinge die Fachwerk-Außenwände beschädigt. Für 43 574 Euro muss das Fachwerk stellenweise in traditioneller Bauweise ersetzt und die durch die Verformung der Außenwände beschädigten Fenster entsprechend denkmalpflegerischer Vorgaben erneuert werden. Historische Torpfeiler bedürfen in der Schulstraße 6 einer dringenden Sanierung. Zum weiteren Umfang gehören Arbeiten an der öffentlichen Zufahrt des Grundstücks und der Neubau eines Eingangstores. Die vorhandene Toranlage weist einen dringenden Sanierungsbedarf auf. Die bestehenden Torpfeiler aus zwei Säulen mit einem aufwendigen Kapitell sind aus bautechnischer und optischer Sicht aufzuwerten und das Tor zu erneuern. Die Höhe der Fördermittel beträgt 33 636 Euro.

 

mo

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Trauer bei den Seglern: Ex-Weltmeister Bier ist tot

Der Rostocker wurde nur 54 Jahre alt. Er litt seit Jahren an einer schweren Krankheit. Als Aktiver feierte Bier im 470er, Pirat und Flying Dutchman große Erfolge. Seine Weggefährten sind bestürzt.