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Ampeln wollen nur ihre Arbeit machen

GUTEN TAG LIEBE LESER Ampeln wollen nur ihre Arbeit machen

Viele werden es nicht verstehen und über sie fluchen, aber eine Ampel macht auch nur ihren Job: rot leuchtend Autofahrern den Weg versperren und grün leuchtend freie Fahrt gewähren.

Viele werden es nicht verstehen und über sie fluchen, aber eine Ampel macht auch nur ihren Job: rot leuchtend Autofahrern den Weg versperren und grün leuchtend freie Fahrt gewähren. Die Linksabbieger-Ampel am Weißen Kreuz durfte das jahrelang nicht – sie blieb verhüllt und unbeachtet. Es war keine einfache Zeit für sie, ist sie doch als die sinnloseste Ampel der Stadt verspottet worden. Immer wieder hieß es aus dem Rathaus, dass sie irgendwann gebraucht würde. Natürlich wussten die Planer, dass in Rostock eines Tages jede freie Fläche mit Wohnungen bebaut wird. So auch die am Weißen Kreuz, wo nun schicke Häuser stehen – und die Ampel endlich sichtbar ihre Arbeit verrichten darf. Die Verkehrsplaner konnten sich für ihren Weitblick auf die Schulter klopfen lassen. Sie müssen daraus aber auch ihre Lehren gezogen haben. Denn ein bis zwei Kilometer darf eine Ampel in der Ernst-Barlach-Straße weiter leuchten, obwohl sie momentan überflüssig ist. Denn in der Bleicherstraße wird gebaut – niemand kann hier rein oder raus. Trotzdem lässt die Ampel Fußgänger stehen, Radler absteigen und Autofahrer anhalten. Die Ampel soll wohl das Gefühl haben, weiter wichtig zu sein. Anders ist das nicht zu erklären.

OZ

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