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Amt warnt vor Gefahr beim Klettern auf den Buhnen

Stadtmitte Amt warnt vor Gefahr beim Klettern auf den Buhnen

Eltern sollen Kinder auf Gefahren hinweisen.

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Hans-Joachim Meier

Stadtmitte. Fast täglich, so auch gestern, sind Badetote an den Stränden und Gewässern von Mecklenburg-Vorpommern zu beklagen. Viele Rostocker haben bestürzt auf den Badeunfall am 10. Juli in Warnemünde reagiert, bei dem ein elfjähriger Junge ums Leben gekommen ist.

Jetzt meldet sich der Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt, Hans-Joachim Meier, zu Wort. Seim Amt ist für den Küstenschutz verantwortlich. Er weist darauf hin, dass zwar wiederholt auf die Gefahren beim Baden an Buhnen aufmerksam gemacht wurde, dass jedoch auch das Betreten, Turnen oder Spielen auf den Buhen lebensgefährlich sei. „Die Buhnen sind oft glitschig, so dass ein Ausrutschen in den meisten Fällen unumgänglich ist“, sagt Meier. Geraten die Beine von Kindern zwischen die Buhnenpfähle, seien „Knochenbrüche oder vielleicht Schlimmeres vorprogrammiert“, so Meier.

Der Amtsleiter appelliert an Eltern und Rettungsschwimmer, darauf zu achten, dass die Kinder von den Buhnen fernbleiben und sich keinen Gefahren aussetzen. „Die Buhnen sind wichtige Anlagen im System des Küstenschutzes und sind zum Klettern oder Balancieren nicht geeignet“, betont Meier.

Auch das Baden an den Binnengewässern könne durchaus gefährlich werden, warnt Hans-Joachim Meier. Wehre, Staue und Sohlgleiten seien keine Badestellen, sondern wasserwirtschaftliche Anlagen, an

denen das Baden nicht erlaubt sei.

 

tst

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