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Andrang zur Ostsee-Messe: Ausstellern ging die Ware aus

Schmarl Andrang zur Ostsee-Messe: Ausstellern ging die Ware aus

„Ein bisschen kommt es mir hier so vor wie auf einem orientalischen Basar.“ Gerd Lehmann (55) kam am Sonnabend aus der Nähe von Stralsund zur Ostsee-Messe, um die Blumenschau zu sehen, von der er gelesen hatte.

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Die Montags-Spinnerinnen der Sagen- und Märchenstraße MV Marita Gamlin, Andrea Krause und Roswitha Lindow erklären Charlie Parsch auf der Ostsee-Messe das Spinnen am Spinnrad und plaudern mit ihm über das Grimmsche Märchen „Die drei Spinnerinnen“.

Quelle: Achim Treder

Schmarl. „ Die Messe ist völlig anders, als ich sie mir vorgestellt habe“, sagt er. „Doch ich habe mich gut unterhalten.“

Der Stralsunder war einer von insgesamt 36 800 Gästen, die an den fünf Ausstellungstagen in die große Halle der Hanse-Messe nach Schmarl gekommen waren. „Ein gutes Ergebnis“, freute sich gestern Abend Projektleiterin Bärbel Grawe, wenngleich der Rekord von 2010 knapp verfehlt wurde.

Tatsächlich war das Spektrum der Aussteller kaum weiter zu spannen gewesen. Neben dem Busreiseunternehmen Kofahl aus Elmenhorst spannen Frauen in mecklenburgischen Trachten an historischen Spinnrädern. Lange Schlangen an Ständen, die Küchengeräte vorstellten. Infrarot-Wärmekabinen neben einem Anbieter, der Wintergärten plant und montiert. „Viele Aussteller mussten Ware nachordern, weil der Andrang so groß war“, so Grawe.

Für Nudeln aus Riesa warb der Rostocker Henry Bartikowski. „Die Teigwaren sind eigentlich bei allen Handelsketten gelistet“, sagt der Standbetreuer. In den letzten Jahren habe sich die Teilnahme an der Ostseemesse als lohnend herausgestellt, „jetzt wollen wir den Kunden einige neue Produkte vorstellen.“

Mit Keramiken aus eigener Produktion kam Töpferin Janine Pupke aus Fahrenholz nach Schmarl. „Ich habe nicht sehr viel verkauft“, sagt sie, „aber tausend Visitenkarten an Interessierte vergeben.“ Der Messeerfolg, so hofft sie, werde sich am 9. und 10. März einstellen, wenn sie mit ihrer Werkstatt am „Tag der offenen Töpferei“ teilnimmt. Sie fertigt unter anderem Vasen und andere Keramiken, die sie mit Blätter-, Gräser- und Blumenmotiven schmückt. Werbung für die Hanse-Tour Sonnenschein, mit der Gelder für krebskranke Kinder eingeworben werden, machten die Kinderbuch-Autoren Dieter Hess und Günther Struppe. Sie verkauften unter anderem ihr neuestes Buch „Der Löwe und der Spatz“, eine Publikation, die zur Eröffnung des Darwineums erschien. „Zehn Prozent des Erlöses kommen der Hanse-Tour Sonnenschein zugute“, sagte Struppe.

Die Ostsee-Messe war auch ein Event für ganze Familien. In Zusammenarbeit mit Nachwuchskünstlern gestaltete die Agentur KVS ein kurzweiliges Bühnenprogramm. Unter anderem traten Studenten der Rostocker Hochschule für Musik und Theater auf. Mädchen und Jungen tummelten sich mit großer Hingabe in den Federn des Frau-Holle-Motivs der „Zauberhaften Märchenwelt“, die Bestandteil der Leistungsschau des Verbandes der Floristen war.

Auch das war die Ostsee-Messe
162 Liter Blut kamen beim DRK-Blutspendedienst zusammen, weil sich mehr als 300 Messebesucher zu einer Spende entschieden.


Mit täglich fünf Programmpunkten und vielen kleineren Unterhaltungselementen begeisterten Nachwuchskünstler die Messebesucher, die eine Verschnaufpause einlegten.


Das Volkstheater Rostock zeigte einen Ausschnitt aus seinen aktuellen Produktionen.

Achim Treder

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Besuchermagnet: Mehr als 200 Aussteller präsentierten sich bei der Ostsee-Messe in Rostock.

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