Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Angekommen in der Vater-Stadt
Mecklenburg Rostock Angekommen in der Vater-Stadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:34 24.03.2014

Für Bernd Pederzani (58) war es ein besonderer Tag, weil er als geschäftsführender Gesellschafter endlich an den Ort zurückkehrte, an dem die ersten drei Monate seines Lebens seine Wiege stand. „Mein Vater war vor dem Krieg in Mecklenburg Marktführer im Sanitärgroßhandel“, informiert er. Anfang '45 war dieser bereits in Hagen in Westphalen. „Meine Mutter nahm mich mit drei Monaten und fuhr in einem Lastwagen zu meinem Vater.“

Dass er über diese dramatische Zeit aus der Sicht von heute nicht unglücklich ist, daraus macht Pederzani keinen Hehl. „Wären wir in all den Jahren in der DDR geblieben wir würden heute bestimmt nicht international so gut im Geschäft sein.“ Das Unternehmen beschäftige in 17 europäischen Ländern mehr als tausend Mitarbeiter. Ihr sehr komplexes Geschäft beinhaltet den Handel mit Technik für verschiedenste Sparten: Kfz- und Bauhandwerk, Garten- und Forstwirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau.

Nach Roggentin kam das Unternehmen, nachdem es den Standort Gützkow bei Laage aufgegeben hat. Die Nase vorn vor Rostock hatte Roggentin, weil die Gemeinde „unvergleichbares Entgegenkommen“ gezeigt hat. „Roggentin ist einfach kundenorientiert“, sagt der Investor.

Wie er, wurden auch die anderen vier Gesellschafter in Rostock geboren.



A.T.

Anzeige