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Armenische Pianistin zu Gast in Sanitz

Sanitz Armenische Pianistin zu Gast in Sanitz

Konzertprogramm großen Komponisten gewidmet

Sanitz. Pianistin Lilit Grigoryan war für einen Konzertabend mit Variationen zu Gast in Sanitz. Im Mittelpunkt: fünf Komponisten von Bach bis Bartholdy.

 

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Pianistin Lilit Grigoryan spielte in Sanitz.

Quelle: Foto: Jürgen Falkenberg

Grigoryan, 1985 in Jerewan (Armenien) geboren, erhielt mit sieben Jahren ersten Klavierunterricht. Nach dem Studium am Konservatorium Komitas in ihrer Heimat kam sie 2004 an die Hochschule für Musik und Theater (HMT) Rostock in die Klasse von Professor Matthias Kirschnereit. „Ich wollte im Ausland studieren. Die Wahl meines Vaters fiel auf Rostock“, erzählt Lilit Grigoryan.

Am Sonnabend kam die Pianistin, die bereits in 27 Ländern gastierte, nach Sanitz. Ihre Liste an Auszeichnungen ist lang. Am Wochenende Sie sprang dankenswerter Weise für das durch Krankheit ausfallende Morgenstern-Quartett dem Verein „Stunde der Musik – Freundeskreis Friedrich von Flotow“ zur Seite und rettete mit ihrem Einsatz den Konzertabend.

Lilit Grigoryan widmete sich Komponisten, deren Arbeiten die Meisterschaft auf den Tasten erfordert. Ferruccio Busonis Chaconne in d-Moll, von Johann Sebastian Bachs Geigennoten auf das Klavier transferiert, gab ein orgelmäßiges Auftaktfeuerwerk.

In Erinnerung an die Barockzeit erklang eines der Meisterwerke für Klavier von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Variation sérieuses von 1842, von zart bis brausend. Die Pianistin meisterte auch den zweiten Teil, nicht minder herausfordernd, einfühlsam und kraftvoll. Beethovens 32 Variationen in c-Moll von 1806, nach eigenem Thema sehr streng angelegt, und Sergei Rachmaninows Variationen über ein Geigenthema von Corelli op. 42, 1941 im amerikanischen Exil komponiert, rundeten den Abend, der mit einer Zugabe – Franz Schuberts Impromptus – endete, ab.

Jürgen Falkenberg

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