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Rostock Aufregung in Rostocks Kreativ-Szene
Mecklenburg Rostock Aufregung in Rostocks Kreativ-Szene
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13:10 12.07.2018
Unternehmerin Ilka Parey aus Rostock macht nur einen kleinen Teil ihres Umsatzes mit Dawanda. Quelle: Gerald Kleine Wördemann
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Rostock

Ende August stellt Dawanda, die mit Abstand wichtigste Verkaufsplattform für Selbstgemachtes, den Dienst ein. Die plötzliche Ankündigung ist für viele Unternehmen in Rostock ein Schock. An Dawanda hängen Existenzen, meint etwa Sylvia Friedrich, die mit ihrem Mann eine Töpferei und Schmuckwerkstatt betreibt.

Mindestens ein Dutzend Händler aus der Hansestadt bieten ihre Waren auf der 2006 gegründeten Plattform an. Darunter sind auch größere Betriebe, wie beispielsweise der von Ilka Parey. Zusammen mit ihren zwölf Mitarbeitern verkauft sie selbst bedruckte Tassen, Kissen und Wandtattoos. Der Ausfall von Dawanda treffe sie nicht so hart, sei aber trotzdem ärgerlich, meint die 43-jährige Unternehmerin.

Nicht wenige ärgern sich über die Art und Weise des Abgangs: Noch vor kurzem habe Dawanda den Eindruck vermittelt, alles laufe bestens. Die bisherige Konkurrenzplattform Etsy will alle Händler übernehmen. Die bleiben skeptisch. Der Kreativ-Riese aus den USA sei zu anonym, heißt es.

Kleine Wördemann Gerald

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