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Aus Schandfleck wird Kunden-Zentrum

Dierkow Aus Schandfleck wird Kunden-Zentrum

Von den rissigen Wänden bröckelt die Farbe. Wirklich einladend sieht das Kundenzentrum der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) am Dierkower Kreuz nicht aus. Dem Gebäude sind die Spuren der Zeit anzusehen.

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Das Kundenzentrum der RSAG am Dierkower Kreuz soll abgerissen und neu gebaut werden.

Quelle: Karsten Wilke

Dierkow. Das soll sich jetzt ändern. Die RSAG plant einen Neubau an Dierkows Verkehrsknotenpunkt. Das Gebäude — Bauzeit: Achtzigerjahre — wird komplett abgerissen. „Es werden neue Pausenräume für unsere Fahrer gebaut und ein neues Kundenzentrum. Das Haus wird viel offener und freundlicher als das jetzige“, erklärt RSAG-Pressesprecherin Beate Langner. Auf dem Dach des neuen, eingeschossigen Gebäudes solle eine Photovoltaikanlage installiert werden; die Heizung soll durch Geothermie gespeist werden. „Das derzeitige Haus ist energetisch einfach nicht mehr auf dem neuesten Stand“, erklärt Langner.

Der Zeitungskiosk und der Asiaimbiss, die dem alten RSAG-Gebäude optisch ebenbürtig sind, werden jedoch unangetastet bleiben. „Damit haben wir nichts zu tun“, stellt Langner klar.

Die Dierkower begrüßen die Baupläne des Unternehmens. Einstimmig stimmte der Ortsbeirat dem Bauantrag auf seiner Sitzung am Dienstagabend zu. „Ich finde es sehr gut, wenn dort neu gebaut wird“, befand der Ortsbeiratsvorsitzende Uwe Friesecke.

Wenn der Antrag auch von der Verwaltung genehmigt wird, kann es direkt losgehen. „Wir wollen im Frühjahr anfangen und bis Ende des Jahres fertig sein. In der Übergangsphase werden wir dort einen Container als Zwischenlösung zum Fahrkartenverkauf aufstellen“, erklärt Langner.

Karsten Wilke

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