Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Aus für „Greifi“: Plüschtier enthält Weichmacher

Rostock Aus für „Greifi“: Plüschtier enthält Weichmacher

Das Geschenk der Hansestadt Rostock für Babys darf nicht weiter verteilt werden. Bis zum 11. Januar hatten 96 Kinder das Tier erhalten. Die Eltern wurden informiert.

Voriger Artikel
Aus für „Greifi“: Geschenk für Babys enthält Schadstoffe
Nächster Artikel
Förderkader-Jungen freuen sich auf Hallenspektakel

Das Kuscheltier „Greifi“, aufgenommen vor dem Rathaus in Rostock.

Quelle: Bernd Wüstneck

Rostock. Das Plüschtier „Greifi“, das Geschenk der Hansestadt für neugeborene Rostocker, darf nicht weiter verteilt werden. In einem kleinem Plättchen unter dem Auge seien verbotene Weichmacher gefunden worden, teilte der Chef des Landesamts für Gesundheit und Soziales, Heiko Will, am Freitag mit. Diese sogenannten Phthalate werden von der EU als schädigend für das Hormonsystem eingeschätzt. Zuvor hatte die Untersuchung „Greifis“ auf mechanisch-physikalische Eigenschaften die Anforderungen erfüllt, die an Spielzeuge gestellt werden, wie Will sagte.

 

Die Stadt hatte geplant, 2018 zu den 800-Jahr-Feiern jedem Neugeborenen in der Südstadtklinik eines der gelben Plüschtiere zu schenken. Diese Aktion war aber schon nach wenigen Tagen gestoppt worden, als die fehlende CE-Kennzeichnung aufgefallen war, mit der die gesundheitliche Unbedenklichkeit eines Spielzeugs bestätigt wird. Die Stadt hatte früheren Informationen zufolge 5000 „Greifis“ im Wert von jeweils rund fünf Euro bei einem chinesischen Hersteller bestellt.

Wie Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) am Freitag sagte, hatten bis zum 11. Januar 96 Kinder das Plüschtier erhalten. Deren Eltern wurden nun informiert und gebeten, das Spielzeug nicht zu verwenden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock
Rostocks OB Roland Methling präsentiert das Plüschtier „Greifi“.

Ursprünglich hatte die Stadt Rostock geplant, bis zu den 800-Jahr-Feiern jedem Neugeborenen in der Südstadtklinik ein gelbes Plüschtier zu schenken. Diese Aktion war aber schon nach wenigen Tagen gestoppt worden.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Krematorium muss erweitert werden

Immer mehr Menschen aus Rostock und Umgebung wählen die Feuerbestattung