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Rostock Ausschuss zweifelt an „Regiopole Rostock“
Mecklenburg Rostock Ausschuss zweifelt an „Regiopole Rostock“
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01:50 23.08.2014
Es ist seit Beginn des Projektes schon ein Netzwerk entstanden. Das ist eine ganze Menge.“Peter Stein, CDU

Das Konzept der sogenannten „Regiopole Rostock“ sorgt weiter für Diskussionsstoff. Was bringt es? Was kostet es? Viele Fragen sind ungeklärt. Und genau das bemängeln die Mitglieder des Ausschusses für Kreisentwicklung des Landkreises Rostock. Sie sprachen sich für eine Kooperationsvereinbarung zwischen Kreis und Hansestadt aus, aber mit Bedingungen.

„Was hat diese Organisation bisher eigentlich gebracht?“, fragt Helmut Precht (Freie Wähler) aus Laage. Bislang könne er nicht viel erkennen. „Was machen die da eigentlich, außer ein Kunstfestival zu organisieren? Mir ist das noch zu nebulös“, sagt Precht. Ihm fehle mehr Hintergrundwissen. Bereits seit 2006 arbeitet der Planungsverband Region Rostock an der Idee der „Regiopole Rostock“. Ziel sei es, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Doch über Sinn und Unsinn dieses Vorhabens gehen die Meinungen weit auseinander.

Ausschussvorsitzender Peter Stein (CDU) war Mitinitiator des Konzeptes. Er erklärt: „Es geht auch darum, ein Netzwerk aufzubauen. Und das haben wir errichtet.“ In Güstrow zum Beispiel gebe es das Projekt „Virtuelles Schaufenster“, in dem sich lokale Unternehmen präsentieren können.

So wolle man die Stadt als eines der 18 Mittelzentren im Land mit einbeziehen. „Daher brauchen wir auch eine Kooperationsvereinbarung“, sagt Stein. Die müsse von Landrat Sebastian Constien (SPD) unterschrieben werden.Dafür muss der Kreistag noch zustimmen.



mk

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