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Rostock Hier brauchen Autofahrer Geduld
Mecklenburg Rostock Hier brauchen Autofahrer Geduld
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06:00 12.03.2018
Die endlos langen Staus auf Höhe von Karls Erlebnisdorf sollen bald der Vergangenheit angehören. Quelle: Virginie Wolfram
Rostock

Lange wurde der Umbau des Knotenpunktes der B105 auf Höhe von Karls Erlebnisdorf geplant, jetzt steht fest, wann die Maßnahme beginnen kann. Vom 10. September bis 5. Oktober diesen Jahres wird die Linksabbiegerspur aus Richtung Rostock kommend verlängert. Ebenfalls verlängert wird die Rechtsabbiegerspur für Autofahrer, die aus Richtung Stralsund kommen, sodass diese schon vor der Ampelkreuzung auf das Gelände des Erlebnisdorfes abbiegen können.

Darüber informierte Manfred Borowy, stellvertretender Leiter des Straßenbauamtes Stralsund, am Freitag bei einer Informationsveranstaltung zu geplanten Maßnahmen in diesem Jahr. Gastgeber war die IHK. Trägern öffentlicher Belange und der Tourismusverbände sollte mit dem Forum die Möglichkeit gegeben werden, sich über Bauprojekte in ihren Regionen zu informieren und auszutauschen.

Entspannung des Saison-Staus

Der Ausbau des Knotenpunktes auf der B105 soll dazu dienen, den quälenden Saison-Stau an der Ampelkreuzung zu entspannen. Eigentlich war diese Maßnahme schon für Herbst 2017 geplant, doch ein weitaus größeres Problem kam dazwischen: die Autobahn 20 bei Tribsees. Dem Verkehrsfluss auf allen möglichen Strecken, die als Umleitung genutzt werden konnten, wurde daraufhin der Vorrang gegeben.

Der Ausbau soll am Ende zwar Entlastung bringen, doch für die Zeit der Arbeiten müssen die Autofahrer nochmal ordentlich Geduld beweisen. Denn während der Arbeiten wird es eine Einbahnstraßenregelung geben, sodass die Straße von Rostock nach Stralsund befahrbar ist. In umgekehrter Richtung wird eine Umleitung über Nienhagen eingerichtet. Die Planungen werden in zwei Wochen mit den Gemeinden und dem Erdbeerhof abgestimmt, sagt Borowy.

Ausbau Admannshäger Damm

Neben der „Problemkreuzung“ hat sich das Straßenbauamt dieses Jahr noch einiges mehr vorgenommen. Ab 5. April beginnen die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt Bargeshagen. Am Knotenpunkt Admannshäger Damm entsteht eine Rechtsabbiegerspur bei halbseitiger Sperrung. Der Deckeneinbau werde allerdings unter Vollsperrung an einem Wochenende stattfinden, sagt Borowy. Der Zeitpunkt dafür stehe noch nicht fest, werde aber rechtzeitig bekanntgegeben. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 25. Mai fertig sein.

Fahrbahndecken werden erneuert – Vollsperrungen sind die Folge

Voll gesperrt wird auch die B 110 zwischen Sanitz und Tessin. Weil die Fahrbahndecke ausgetauscht werden muss, ist die Strecke – inklusive der Ortsdurchfahrt Sanitz und der Anschlussstelle zur A 20, abschnittsweise nicht befahrbar. Los geht es damit am 4. April.

Im Juni, kurz bevor die heiße Phase der Sommerferien und damit des Touristenstroms beginnt, soll die L 22 bei Nienhagen angegangen werden. Auch hier ist eine neue Deckschicht nötig. Das heißt: Autofahrer müssen sich auf eine Vollsperrung und dementsprechend Umleitungsstrecken einrichten. Einen zweiten Bauabschnitt soll es noch im Herbst geben, der genaue Zeitpunkt steht laut Borowy aber noch nicht fest.

Das gleiche gilt auch für die L 191 zwischen Sanitz und Gubkow. Die Strecke wird nach aktuellem Planungsstand vom 3. September bis 30. Oktober abschnittsweise voll gesperrt. Ebenso wird auch beim Knotenpunkt L22/L21 verfahren. Von September bis November wird die Fahrbahndecke ausgetauscht. Wer von Rövershagen nach Nienhagen fahren woll, muss dafür also deutlich mehr Zeit einplanen.

Christina Milbrandt

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