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Bärlauch-Party im Botanischen Garten

Hansaviertel Bärlauch-Party im Botanischen Garten

300 Beutel mit den frischen Pflanzen fanden schnell Abnehmer.

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Brigitta Köbsch, Petra Dose und Irina Rogge (v.l.) lassen sich von Bernd Springer die Bärlauch-Geheimnisse sagen.

Quelle: falkenberg

Hansaviertel. Kleine Schilder an den Hauptwegen des Botanischen Gartens wiesen den Weg: Zur Bärlauch-Party. Der Botanische Garten der Universität lud gemeinsam mit dem Freundeskreis des Botanischen Gartens und dem Verein „Klönsnack — Rostocker 7“ in die erwachende Natur ein.

Dort, wo vor vier Wochen das zarte Grün des Bärlauchs vorsichtig durch den Schnee schaute, decken nun die Blätter des Allium ursinum den Boden. Da sich der Bärlauch stark ausbreitet, wurde der Massenbestand im Vorjahr erstmals direkt unter den Buchen verringert. Pflanzen wurden ausgegraben und an die Besucher abgegeben. Der Andrang war groß. „In diesem Jahr haben wir im Voraus 300 Pflanzen ausgegraben und zum Mitnehmen bereitgestellt“, sagt der technische Leiter Bernd Springer.

Am Sonnabend und Sonntag machten die Besucher davon regen Gebrauch. Für zwei Euro trugen sie die grünen Beutel davon, direkt in den eigenen Garten oder in die Küche. Eigens aus Parchim angereist war Petra Dose. „Die Freundinnen Brigitta Koebsch und Irina Rogge haben mich zum Fest eingeladen“, sagt sie. Die Rezeptblätter, so für Bärlauchnudeln, Bärlauchbrötchen oder Frankfurter grüne Soße, wurden mitgenommen.

Bärlauchfest: das war nicht nur Bärlauchsahnesüppchen und Kuchen, vom Freundeskreis gebacken. Das war auch der hausgemachte Brinckmannsche Bärlauchköm, schon 2012 der Renner. Die Klönsnacker waren mit ihrem heiteren plattdeutschen Frühlingsprogramm zu Ehren des Boorlack mit von der Partie. Klaus Decker mit seinem Akkordeon lud zum Mitsingen ein.

Viel Interessantes zum Bärlauch konnte Bernd Springer den Besuchern mitgeben. So auch, dass bis zum Juni Bärlauch zu finden ist. „Wenn die giftigen Maiglöckchenblätter erscheinen, ist aber Vorsicht geboten, denn die Blätter sind sich zum Verwechseln ähnlich“, sagt Springer.

Jürgen Falkenberg

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